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Interessante Entwicklung bei der New York Times. Diese hat den Posten des Social Media Editors wieder abgeschafft. Der Grund: Es ist an der Zeit, dass sich alle redaktionellen Mitarbeiter um Social Media kümmern und wissen, wie man dort kommuniziert.

Das heisst, bei der New York Times gehört es nun zu den Aufgaben von Redaktoren, Reportern und anderen Newsroom-Mitarbeitern, die Social Network-Sites der Zeitung mit Informationen zu bedienen und Diskussionen zu führen, Trends aufzuspüren, Schlagzeilen abzusetzen und neue Quellen im Netz zu erschliessen.

Verglichen mit der Schweizer Medienwirklichkeit ist das doch eine recht schnelle Anpassung an die Realität. Die meisten hiesigen Verlage haben die Stufe, einen Social Media Editor einzustellen, noch gar nicht erreicht.

Wenn ich mich so umsehe, ist Social Media in Schweizer Verlagen zumeist das Privathobby einzelner Redaktionsmitglieder.

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Die Zeitung auf Papier ist dem Untergang geweiht. Der Paper-Reader wird durch den E-Reader ersetzt. Nun gibt es noch immer Verlage, die behaupten, guter Journalismus wäre nur auf Papier zu haben.

Das ist selbstverständlich grosser Unsinn und ist auch gar nicht mehr ernst gemeint. Die Verlage wollen nur noch  so lange am Papier als Trägermedium festhalten, bis sie ihre millionenteuren Rotationsmaschinen abgeschrieben haben. Die nächsten fünf Jahre sind die Jahre der unumstösslichen Wahrheit: Ich sage voraus, dass kein Verlag mehr Geld in neue Zeitungsrotationsmaschinen investieren wird.

Diese Grafik zeigt, bis wann in welchen Ländern die Zeitung auf Papier irrelevant wird.

In der Schweiz wird es 2025 soweit sein, in Deutschland 2030. In UK 2019 und in den USA schon 2017. Bis ins Jahr 2040 werden Zeitungen weltweit nur noch ein Nischendasein führen.

Wir werden uns daran gewöhnen, dass wir Informationen auf E-Readern lesen werden. Die Preise für diese Geräte werden signifikant sinken und ähnlich wie Smartphones entweder gratis oder zumindest für wenig Geld zu haben sein.

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Update 02/11/10: Die vom australischen Zukunftsforscher Ross Dawson am Montag angestossene Diskussion zum Untergang der Tageszeitungen, hat in Medien verschiedener Länder zu Kommentaren geführt. Einige halten ihn für einen Schwätzer:

The Australian: Deadline for newspapers as digital publications rise
Brand Republic: Digital to kill US and UK newspapers before 2020
Central Valley Business Times: AUDIO INTERVIEW: Futurist names the years when the newspapers die
Dagensmedia: Sverige utan dagstidningar 2025
Cyberpresse.ca: Les journaux canadiens mourront en…2020
The Foreigner: Norwegian newspapers to die within ten years
Roy Greenslade in The Guardian (1): British newspapers to die in 2019
Roy Greenslade in The Guardian (2): Wilkinson: accept that newspapers are dying, now do something positive
Markedsforing: Aviserne uddør i 2023
Newsline: The Independent i: I don’t get it
The Next Web: When will newspapers die out in your country? Check this infographic
Persoenlich: 2025 gibt es keine Zeitung mehr in der Schweiz
De Standaard: Krant verdwijnt in België in 2026
Time: Futurist Predicts Extinction Timeline of World’s Newspapers
tyinterty.cz: Grafika: Kdy v které zemi vymřou noviny
Villamedia: Wereldkaart ‘uitsterven’ dagbladen
Welingelichte Kringen: Nederlandse kranten verdwijnen in 2027

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Publicis und Microsoft haben zum dritten Mal den Digital Life Index erhoben. Die halbjährlich durchgeführte repräsentative Studie soll den Stand der aktuellen Entwicklung  der digitalen Medien und Technologien im Schweizer Alltag zeigen.

Eine interessante Studie, sollte man meinen.

Also schauen wir doch mal die Details an und siehe da, die Verleger können sich freuen: 55 % der Schweizer geben an, dass für sie die Zeitung noch immer das wichtigste Informationsmedium ist (20Minuten sei Dank, ergänzen wir die Studie). Lediglich 31 % sagen, es sei das Internet, das mit 48 % sogar noch vom Fernsehen geschlagen wird. Gut, das Radio bringt es auch nur auf 30 %.

Noch erstaunlicher ist, wie beliebt bei den Schweizern das Buch ist. Dieses ist mit 41 %  des Schweizers zweitliebster Zeitvertreib, nur der Computer liegt mit 47 % etwas weiter vorne. “Die Schweizer Bevölkerung zieht Computer Büchern vor”, schreiben zwar die Verfasser der Studie.

Aber man reibt sich doch die Augen: Nicht wegen der Computernutzung, sondern wegen der Bücher. Denn der Fernseher liegt abgeschlagen mit 18 % der Nennungen auf Rang drei. Die Schweizer ein Volk von Bücherlesern? Spätestens hier wurde ich ziemlich stutzig.  Und mich interessierte, was die genau gefragt haben.

Nämlich das:

Angenommen, Sie dürften drei Dinge auf eine einsame Insel mitnehmen, um sich dort alleine die Zeit zu vertreiben. Strom, TV- und Internetzugang wäre vorhanden. Welche Dinge wären das?

Was Publicis und Microsoft zur Schlussfolgerung bringt:

Internet und die Digitalisierung im Allgemeinen sind ungebremst auf dem Vormarsch.

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Das vergangene Jahr war für die US-Medien ein schlimmes Jahr. Die Werbeeinnahmen gingen erneut zurück und zwar um 26 %.  Und die Aussichten sind nicht gut. Analysten gehen davon aus, dass die Medien bis 2013 gegenüber dem Jahr 2006 41 % weniger Werbeumsatz machen werden.

Die Wirtschaftskrise ist in den USA vor allem auch eine Medienkrise: Lokale Fernsehstationen minus 22 %, gegenüber 2008 eine Verdreifachung des Rückgangs;

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Die neueste Pew Internet-Studie untersucht, wie Amerikaner Nachrichten im Internet zunehmend über ihre sozialen Netzwerke filtern und konsumieren:

  • 75% der Nachrichtennutzer bekommen die Nachrichten per Email oder soziale Netzwerke. 52% mailen oder verlinken ihrerseits Nachrichten.
  • 51% der Nutzer von Netzwerken wie Facebook sagen, dass dies Alltagsverhalten ist.
  • 23% folgen Journalisten oder Nachrichtenorganisation via Twitter, Facebook etc.

Interessant bei der Studie ist, dass die Menschen

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