web analytics

Lange Zeit hat man sich ja gefragt, wie man denn mit Facebook überhaupt Geld verdienen könne. Anfangs 2009 musste das Netzwerk noch 500 Mio. USD am Markt aufnehmen, um sich leistungsfähigere Server kaufen zu können.

Die Frage wird vom Wallstreet Journal mit neuesten Zahlen überaus deutlich beantwortet: Facebook wird dieses Jahr mit seinen rund 1’400 Mitarbeitern die Milliarden-Umsatzgrenze reissen wird.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden auf Facebook allein in den USA  die kaum vorstellbare Zahl von 176.3 Milliarden Werbebanner geschaltet. Damit hat Facebook die beiden Rivalen Yahoo (131.6) und Microsoft (60.2) deutlich hinter sich gelassen.

Innerhalb nur eines Jahres, vom April 2009 bis April 2010, wuchs der Marktanteil von Facebook am US-Internetwerbemarkt von 2 % auf 20 %.

Zu einer weiteren wichtigen Einnahmequelle entwickelt sich der Handel mit sogenannten “Credits”, der Währung auf Facebook. Rund 300 Mio. USD Umsatz, so wird geschätzt, werde Facebook dieses Jahr mit den “Credits” erzielen.

Chips und Coupons werden in den USA inzwischen in verschiedenen Supermärkten angeboten. Wem kein passendes Geschenk für seine Freunde einfällt, kauft ihnen “Credits”, mit denen dann im Binnenmarkt “Facebook” allerlei Sinn und Unsinn gekauft werden kann.

Wir sind gespannt auf die Zahlen von Europa.

,

Das vergangene Jahr war für die US-Medien ein schlimmes Jahr. Die Werbeeinnahmen gingen erneut zurück und zwar um 26 %.  Und die Aussichten sind nicht gut. Analysten gehen davon aus, dass die Medien bis 2013 gegenüber dem Jahr 2006 41 % weniger Werbeumsatz machen werden.

Die Wirtschaftskrise ist in den USA vor allem auch eine Medienkrise: Lokale Fernsehstationen minus 22 %, gegenüber 2008 eine Verdreifachung des Rückgangs;

Read the rest of this entry

, , ,

Die Verleger in aller Welt hoffen auf den iPad. Denn damit liessen sich Online-Inhalte endlich auch verkaufen. Die elektronische Zeitung als Zukunft für die Verlage? Der amerikanische Kommunikationsspezialist Martin Langeveld sieht demgegenüber schwarz für die Verlage. Es werden noch mehr Inserate ins Netz abwandern.

Langeveld sieht dank dem iPad und ähnlichen Geräten einen gewaltigen Umsatzzuwachs fürs Onlinegeschäft voraus. 2009 wurden in den USA für 1.2 Mia. USD Waren online abgesetzt. Experten rechnen bis ins Jahr 2015 einen Umsatzsprung auf 119 Mia. USD.

Auch die Werbung wird sich dank

Read the rest of this entry

,

Das Web 2.0 wird die klassische Mediaplanung hinfällig machen. Denn die Regeln werden neu geschrieben. Die Webguerillas haben dazu ein Manifest verfasst. Deren Thesen kurz zusammengefasst:

  1. Social Communities versus klassische Content-Websites: Social Communities laufen den klassischen Content-Sites und Portalen in der Gunst der User den Rang ab. Traditionelles Werbeverhalten und bisherigen Media-Währungen verlieren damit an Wert.

    Read the rest of this entry

,