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Das Internet verändert die Welt. Was für ein blöder Satz. Trotzdem: Das Internet verändert nicht nur unsere Einkaufsgewohnheiten und unser Informationsverhalten und unser Verständnis dafür, was ein Freund, eine Freundin ist.

Das Internet verändert beispielsweise auch den Tanz. Waren es vor wenigen Jahren Modern Dance-Gruppen, die in Tanzmetropolen wie New York, London oder Basel das traditionelle Tutu-Ballett zum “zeitgenössischen Tanz” weiter entwickelten, so sind es heute junge Menschen rund um den Globus, die mit ihren Kurzvideos auf YouTube die wichtigen Impulse geben.

Etwas Ähnliches geschieht derzeit mit der Kunst der Rede, der Technik des Vortrags. Es zeigt sich, dass die TED-Vorträge zum Massstab für das werden, was man künftig rund um den Globus von Vortragsrednern an Konferenzen und Workshops erwartet.

Unter dem Motto “Ideas worth spreading” können auf der Website von TED inzwischen dutzende, höchst interessante Vorträge zu unterschiedlichsten, oftmals sehr exotischen Themen abgerufen werden.

Die Referate dauern in der Regel zwischen zehn und höchstens zwanzig Minuten, manchmal sind sie auch kürzer. Und gerade diese kurzen Vorträge zeigen, wie wenig Zeit man eigentlich braucht, um auf den Punkt zu kommen.

Um eine Idee zu erhalten, empfehle ich den Vortrag von Birke Baehr. Er möchte lieber ein Biobauer als ein Football-Star werden (was ihm Applaus bringt). Weil Birke gesunde Nahrungsmittel dem Industrieessen vorzieht. Um zu überzeugen, braucht er gerade mal fünf Minuten.

Birke Baehr ist 11 Jahre alt!

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Sex sells. In jeder Form. Eben wurde die Domain “sex.com” in einer Auktion für 13 Mio. Dollar verkauft. Wäre man 1994 so clever gewesen und hätte für eine Jahresgebühr von 20 USD die Domain bei NetworkSolutions “sex.com” reserviert, man hätte mit der Domain eine Kapitalrendite erreicht, wie sie auch zur besten Zeit von Lehman Brothers nicht zu erzielen war.

Allerdings war es dann doch hart verdientes Geld. Denn kaum hatte Gary Kremen “sex.com” registriert, wurde sie ihm von einem Kerl namens Stephen Cohen geklaut.

It took Kremen years to win the domain back and Cohen eventually was convicted, sentenced to a jail term and fined $65 million.

Im Jahr 2006 hatte Kremen die Domain für ungefähr denselben Preis verkauft, der jetzt bezahlt wurde. Die letzte Besitzerin ist Konkurs gegangen, der Domain-Name war Teil der Konkursmasse.

Quelle: ReadWriteWeb

PS: Ich hätte adipositas.ch im Angebot.

Ich blogge seit gut sechs Jahren (mein erstes Blog habe ich blöderweise beim Systemwechsel eingestellt), was an sich nicht sehr lang ist.

Beispielsweise gemessen an Dave Winer, der sein Blog scriptingnews seit 1997 betreibt und damit als einer der ersten Blogger überhaupt gilt. Vorgänger seines Blogs ist DaveNet, ein E-Mail-Dienst, über den er von 1994 bis 2004 kürzere und längere Essays verschickte.

Ihm verdanke ich jedoch in anderer Hinsicht noch viel mehr: Winer hat zusammen mit Netscape Ende der 90er Jahre den RSS Feed entwickelt, ein Nachrichtenpushsystem, ohne das ich mir meinen Onlinealltag gar nicht mehr vorstellen könnte.

(Nebenbei bemerkt:  Auf der englischen Wikipedia-Seite zu RSS wird die tragende Rolle von Dave Winer erwähnt, auf der deutschen hingegen lediglich Netscape.)

Derzeit habe ich rund 140 Feeds abonniert, die mir einen ständigen Strom neuester Informationen auf mein iPad liefern (ich nutze GoodReader und als Schaltzentrale GoogleReader). Was mich jeden Tag gut zwei Stunden beschäftigt.

Auf den Namen Dave Winer bin ich kürzlich in einem Nebensatz eines Beitrags gestossen und ich gestehe, dass ich erst durch googeln erfahren habe, um wen es sich handelt.

Ich dachte, ich erspare ein paar Lesern das umständliche Forschen nach dem ersten Blogger und dem Erfinder des RSS Feeds und nach einem “der profiliertesten Content-Lieferanten im Web”, in dem ich kurz etwas über ihn schreibe. Wenn ich das richtig verstanden habe, dreht sich Web 2.0 ja genau um das :-) . Den Rest liefert Wikipedia.

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Das ist mal eine schöne Geschichte: Gemäss einer internationalen Umfrage, an der über 2’000 Mütter teilnahmen, haben 81 % der Kinder unter zwei Jahren bereits eine Online-Präsenz.

Diese reicht von Ultraschallbildern, welche die werdenden Eltern hochladen (ein Viertel aller Kinder werden so zu Onlinepersonen, bevor sie überhaupt auf der Welt sind), zum Onlinefotoalbum mit Geburtsfotos und ersten Krabbelerversuchen bis hin zum persönlichen Profil des Nachwuchses bei einem Social Network.

Während in den USA 92 % der Kinder im Alter von zwei Jahren bereits im Netz präsent sind, sind es in West-Europa etwas weniger, nämlich 73 %.

Oder ist die Geschichte doch nicht so schön?  AVG CEO JR Smith, der die Umfrage verantwortet:

It’s shocking to think that a 30-year-old has an online footprint stretching back 10-15 years at most, while the vast majority of children today will have online presence by the time they are two-years-old – a presence that will continue to build throughout their whole lives.

Manche schaffen es gar zum Weltstar. Zum Beispiel Charly, der in den Finger seines Bruder beisst. Mit über 237 Millionen (!) Aufrufen ist dieses Youtube-Video einsame Spitze. Dieses Video wird die beiden wohl auf Jahre hinaus verfolgen.

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  • Wer viel am Bildschirm liest, möchte diese oder jene Information für später speichern.
  • Copy & Paste in eine Word- oder Powerpoint-Datei ist gängig aber mühsam.
  • Seit ein paar Wochen nutze ich deshalb Evernote, auch von meine iPhone aus.

Ich bin ein Bildschirmleser. Dank des kürzlich angeschafften acer 24 Zoll  LED-Monitors im Bildformat 16:9 ist das auch nach einigen Stunden Bildschirmarbeit kein  Problem. Hingegen stellt sich die Frage, wie man die vielen informativen Inhalte für später  speichert, die einem während des Tages über den Bildschirm laufen.

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