Vor gut einem Monat haben wir hier den Fall Nestlé geschildert. Das Unternehmen war von Greenpeace wegen Palmöleinkäufen in Indonesien attackiert worden. Ausgetragen wurde die hitzige Diskussion unter anderem auf Nestlés Facebookseite. Zeitweise war diese von den Nestlé-Gegnern regelrecht gekapert worden.
Solche Beispiele werden in gar mancher Marketingabteilung und Geschäftsleitungsetage sehr gerne als Argument genutzt, weshalb man lieber die Finger von diesen Social Networks, ja überhaupt von der Web 2.O-Welt lassen soll. Auf der eigenen Website könnte so etwas nicht passieren.
Der Hinweis, die Diskussion finde auch ohne uns auf Facebook statt, wird dann nicht weiter beachtet. Schliesslich ist man selbst ja nicht auf Facebook (“Kinderkram”). Also was soll’s. Die Presseabteilung wird es dann schon richten, wenn die richtigen Medien berichten. Meint man.
Weil ich in den letzten Wochen immer wieder solche Diskussionen geführt habe, bin sehr glücklich darüber, wie Swiss während des Asche-Groundings ihre Krisenkommunikation gemanagt hat: auch über Facebook und Twitter.
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