web analytics

Gut, das mit dem Taxi war wohl nicht die beste aller Ideen. Von Schönefeld bis zum Friedrichstadtpalast gut eine Stunde und das für fünfzig Euro.

Mit der Bahn hätte es 2 Euro 70 gekostet und wäre in 16 Minuten erledigt gewesen.

Na ja, fünfzig Euro Aufpreis hat heute frühmorgens bei easyJet auch mein Computerrucksack gekostet – ob auf dem Rücken oder in der Hand: DAS IST EIN ZWEITES GEPÄCKSTÜCK! Ich dachte, der geht als eine Art Handtasche durch.

(Muss das dann alles irgendwie meiner Kassenwartin als überlebenswichtige Auslagen verklickern.)

Ich bin für drei Tage an der re:publica11, dem inzwischen wichtigsten Bloggertreffen wenn nicht der Welt, so doch Europas. Rund zweieinhalbtausend Leute aus aller Welt sind hier versammelt, um sich Vorträge über neue Entwicklungen und Trends in der Onlinekommunikaton anzuhören.

Weil ich letztes Jahr schon hier war, kommt es mir wie ein Klassentreffen vor. Wobei ich vergnüglich feststellen kann – ich bin, glaube ich, wieder der Älteste hier.

Wer wissen will, was an der re:publica11 läuft, kann hier ab und zu vorbeischauen. Zur Unterhaltung und Erbauung.

Ich habe mir heute die Vorträge rausgesucht, die sich mit der Zugangsfreiheit des Internets beschäftigt haben. Dies ist ein grosses Thema, wird aber von den meisten Leuten wenig beachtet und – so habe ich den Eindruck – von den Politkern bei uns in der Schweiz noch kaum.

Dabei wird in allen Ländern hinter den Kulissen intensiv an Gesetzen für eine Zugangsbeschränkung gearbeitet. Ein Problem haben alle Gesetzgeber: Es ist nicht ganz klar,

Read the rest of this entry

, , , ,

Gemäss Peter Kruse, Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, der heute Nachmittag sprach, lassen sich die Internetuser in zwei Grundtypen unterteilen in den Digital Visitor und in den Digital Resident. Bei Letzteren verschmilzt der Alltag immer mehr mit der digitalen Welt.

Die beiden Gruppen halten sich zwar beide im Internet, also im gleichen Raum auf, sehen diesen und bewerten diesen jedoch völlig unterschiedlich. Grob gesprochen: Die einen sehen die Gefahren

Read the rest of this entry

,

Die Nachricht war wohl gutes Timing des ZDF Morgenmagazins zum Auftakt der re:publica: Die Deutschen verbringen täglich 100 Minuten im Internet. Mitgezählt wurden auch jene, die weder einen Computer noch einen Internetanschluss haben.

100 Minuten – das ist noch ein gutes Stück entfernt vom durchschnittlichen TV-Konusm von rund vier Stunden.

Eine Stunde vierzig Minuten – um die paar Minuten digitaler Aufmerksamkeit am Tag balgen sich Zehntausende von Nachrichtenseiten, Millionen von Unternehmenswebsites und dann noch facebook. Mit anderen Worten: Dieses Weblog hat ganz schön zu kämpfen, weil die Leute

Read the rest of this entry

,

Heute Nachmittag fliege ich nach Berlin. Dort beginnt morgen die vierte re:publica, “die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft”. Sie dauert drei Tage und 150 Vorträge lang.

Die vierte re:publica

steht im April 2010 als Social-Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web.

Inzwischen ist die Veranstaltung ausverkauft. Es werden ausser mir also ungefähr noch 2’499 andere Leute dort sein.

Ich werde über die Veranstaltung regelmässig bloggen und twittern. Ich weiss noch nicht genau, welche Vorträge des wirklich reichhaltigen Programms ich schlussendlich besuchen werde.

Doch einen werde ich mir auf keine Fall entgehen lassen, den von Jeff Jarvis, Autor von “What would Google do”, dessen Überlegungen und Diskussionsbeiträge ich seit zwei Jahren per RSS interessiert mitverfolge.

In unbekanntem Gelände sucht der Mensch nach Leuchttürmen.

,