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Eine interessante Verbindung zwischen analogem Print und Online (Augmented Reality) hat der Versicherungskonzern AXA mit einer Kampagne in Frankreich hergestellt. Man legt sein iPhone auf die Zeitungsanzeige, aktiviert das AXA-App und schaut gespannt zu, was dann passiert. i-Ad von Apple macht’s möglich.

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Letzte Woche gab Apple neue Zahlen bekannt. Danach sind derzeit weltweit 120 Millionen iPhones, iPads and iPod Touches in Gebrauch. Das sind zwanzig Millionen mehr als noch vor drei Monaten.  Apple gibt an, täglich 230,000 iOS-Geräte zu verkaufen. Von den mit dem Konkurrenzsystem Android ausgerüstete Smartphones werden täglich 200’000 Stück abgesetzt.

Wie geschmiert (ein uralter Begriff aus der Welt der Mechanik) läuft auch der App-Store:  Seit Eröffnung vor zwei Jahren sind 6.5 Milliarden Apps heruntergeladen worden, derzeit sind es pro Sekunde 200. Rund um die Uhr.

Allerdings: Noch immer gibt es im iBook-Shop  keine aktuellen Bücher auf Deutsch zu kaufen. Ebenso trist ist das Angebot von Amazon. Ein vergleichbar reichhaltiges Angebot wie auf Englisch würde mir mehr nützen als die inzwischen 25’000 Apps.

PS: Inzwischen gibt es verschiedene Studien über den Nutzung des iPad. Eine mitte August veröffentliche Untersuchung kommt zum Schluss, dass iPad-Besitzer die per App gelieferte Zeitung der Papierausgabe vorziehen, bei Büchern sind es 41%, die auf Papier verzichten.

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Wir hören  fast täglich von den erstaunlichen Apple-Verkaufszahlen des neuen iPhone und denken: Wenn das so weiter geht, wird wohl bald die Hälfte der Menschheit mit einem iPhone telefonieren. Wobei man wohl besser schriebe: Mit dem iPhone könnte man auch telefonieren.

Doch ob dieser scheinbar ungehinderte Durchmarsch von Apple tatsächlich anhält, wird inzwischen von Fachleuten bezweifelt. Wired berichtet jetzt, dass täglich 200’000 Smartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google verkauft werden.

In Klammer muss kurz in Erinnerung gerufen werden, dass Google Android 2005 gekauft hat und Ende Oktober 2008 das Konkurrenzbetriebssystem zu Apple offiziell lancierte. Allerdings trat Google mit seinem eigenen Smartphone Nexus One (Produktion inzwischen eingestellt)  nicht allein an, sondern hatte eine Softwareallianz mit 33 Mobiltelefonherstellern geschmiedet.

Bis 2012 werden weltweit 75 Mio. Androids auf dem Markt sein. 2009, dem ersten vollen Verkaufsjahr, hatte man 5 Mio. Stück abgesetzt. Damals hatte deren Marktanteil 2,7 Prozent und Apple, das sein iPhone  2007 lanciert hatte,  lag bei 13,8 Prozent. Schon in zwei Jahren, so wird gerechnet, werden die Androids den bisherigen Marktführer Apple überholt haben und einen Marktanteil von nahezu 20 Prozent erreichen (Apple 16 Prozent).

Aus dieser Entwicklung leiten einige bereits ab, dass Apple auf mittlere Sicht auf die Verliererstrasse gerät. Wie seinerzeit beim Betriebssystem für PCs (für Mc-Fans eine abwegige Bezeichnung, trotzdem) weigert sich Apple auch heute sein Betriebssystem iOS anderen Hardwareherstellern zur Verfügung zu stellen.

Microsoft verfolgte damals eine andere Strategie, weil sich das Unternehmen als Softwarefirma und nicht als Hardwareherstellerin positioniert hatte und gewann das Duell.

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In letzter Zeit war ja viel die Rede von der Privatsphären-Politik auf Facebook. Etwas unbemerkt von der grossen Aufregung hat Apple neue Regeln für die Benutzer eines iPhones eingeführt.

To provide location-based services on Apple products, Apple and our partners and licensees may collect, use, and share precise location data, including the real-time geographic location of your Apple computer or device.

Nun kann man dem nicht einfach zustimmen oder auch nicht. Die neue Regel wird mit dem anstehenden Update aller iPhones auf iOS 4 eingeführt.

Die Lokalisierung der iPhones ist mit Blick auf die Werbeplattform iAd zu verstehen. So wird es künftig möglich sein, sagen wir jemandem, der in der Zürcher Bahnhofstrasse einen Blick auf sein iPhone wirft,gezielt Werbung von umliegenden Geschäften (“our partners”) zu schicken. Selbstverständlich achtet Apple auf die Privatsphäre des iPhone-Besitzers.

This location data is collected anonymously in a form that does not personally identify you and is used by Apple and our partners and licensees to provide and improve location-based products and services. For example, we may share geographic location with application providers when you opt in to their location services.

Schmackhaft gemacht wird die neue Überwachung mit der Dienstleistung “Find My iPhone”. Wird das Ding gestohlen, kann man es über Apples Dienst lokalisieren.

Some location-based services offered by Apple, such as the MobileMe “Find My iPhone” feature, require your personal information for the feature to work.

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Seit Apple vor zwei Jahren das iPhone auf den Markt brachte, herrscht zwischen Adobe und Apple eine Art Kriegszustand. Denn Apple weigert sich, Adobe Flash für seine mobilen Geräte zuzulassen. So kommt es denn, dass man als iPhonebesitzer statt eines munteren Filmchens oftmals lediglich einen blauen Würfel sieht.

Der Streit eskalierte, als  Steven Jobs das iPad vorstellte – ohne Flash.

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