Gemäss einer neuesten Studie aus Grossbritannien nutzen 41% der Leute, die ein iPad besitzen, dieses als bevorzugtes Gerät, um Zeitungen, Magazine und Bücher zu lesen.
Für die Umfrage wurden 1’034 iPad-Besitzer per Telefon befragt. 43% sagten, dass sie das iPad mehr als 10 Stunden pro Woche in Händen haben, meistens zuhause.
Wenn ich meine eigenen, inzwischen eingespielten Gewohnheiten mit den UK-Zahlen vergleiche, dann bin ich iPad-mässig ein überdurchschnittlicher Brite.
Allerdings leide ich gegenüber den Inselbewohnern unter dem entscheidenden Nachteil, dass derzeit das Angebot an E-Books auf Deutsch und das Zeitungsangebot ein Jammer sind.
Zwar gibt es im Rahmen des Gutenbergprojekts Tausende von Büchern, die gratis erhältlich sind. Aber ich möchte nicht Kafka oder Mörike lesen, sondern Karin Fossum, zum Beispiel.
Den Verlagen sei’s geklagt: Ich bin sofort bereit, für die Tageszeitung auf dem iPad etwas zu bezahlen.
Den SPIEGEL habe ich nach Jahren der Abstinenz nur deshalb wieder abonniert, weil ich wissen wollte, wie sich das anfühlt und liest. Und es ist so gut, dass ich den SPIEGEL nie mehr am Kiosk kaufen werde.
Mit anderen Worten, das iPad und andere Tablets, die noch folgen werden, könnten tatsächlich so etwas wie einen Rettungsring für die Verlage sein. Zumal die Tablets-Besitzer zu den Hardcore-Lesern zu zählen sind.
Es wird ja noch immer da und dort darüber gerätselt, für was denn nun so ein iPad nützlich sei. Nun, das Ding ist der perfekte Reisebegleiter für all jene, die von Tag zu Tag entscheiden, wie es auf der Reise weitergehen soll. Beispielsweise, um das Hotel für die nächste Nacht zu buchen. Gut, das kann man mit einem Notebook auch. Aber beim iPad fällt die Aufstartzeit weg und auch McAffee fordert kein Update. Mal abgesehen von der Batterieleistung eines Notebooks – die reicht für keinen Flug – schleppt man auch keine unnötige Tastatur mit sich herum.
Das iPad ist ein multifunktionales Gerät – ein Kindle für die Ferienlektüre und den Reisführer. Ein Routenplaner dank Google Maps. Damit verfügt man immer über den aktuellen Stadtplan, den man als Screencshot (Mitteltaste und Austaste drücken) auch offline nutzen kann. Am Frühstückstisch
Gestern hat der Postmann zweimal geklingelt. Und das Paket von Apple abgeliefert. Das war morgens so gegen neun. Erst lange Stunden später, so gegen elf Uhr nachts, liess ich die Finger von dem Ding, die Batterieanzeige meldete noch immer 38 % Ladung.
Auf das iPad habe ich schon seit Jahren gewartet. Egal, was sich Steven Jobs dabei gedacht hat, als er das Okay für die Entwicklung des Geräts gab. Seit zwanzig Jahren kaufe ich mich quer durch all die Gadgets, die in diesen langen Jahren auf den Markt kamen. Und wenn man die drei Versionen des Time System-Organizers dazu zählt, sind es sogar mehr als zwanzig Jahre.
Wer sein iPad noch nicht bestellt hat und noch etwas Geduld aufbringt, kann schon sehr bald Konkurrenzprodukte prüfen.
(Männer, seien wir ehrlich, wir müssen so ein Ding einfach haben, auch wenn unsere Frauen den Sinn dieser Gadgets nicht einsehen. Wir ja auch nicht, aber wir finden garantiert eine plausible Begründung für den Kauf).
Hier also ein brandneues Video eines Tablets auf Android-Basis. Google verschenkt bekanntlich sein Betriebssystem, was bedeutet, dass künftig sehr viele Hersteller mit eigenen Tablets auf den Markt kommen werden. Der entscheidende Vorteil: Dank USB-Anschluss und Microsoft-Kompatibilität kann man mit diesen Dingern besser mit seinem PC korrespondieren. Kurz – dieser Tablet-Computer hat alles, was das iPad derzeit noch nicht hat.
Seit Apple vor zwei Jahren das iPhone auf den Markt brachte, herrscht zwischen Adobe und Apple eine Art Kriegszustand. Denn Apple weigert sich, Adobe Flash für seine mobilen Geräte zuzulassen. So kommt es denn, dass man als iPhonebesitzer statt eines munteren Filmchens oftmals lediglich einen blauen Würfel sieht.
Der Streit eskalierte, als Steven Jobs das iPad vorstellte – ohne Flash.