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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=AEjPqlfQtd4]Wann werden die mobilen Endgeräte vollständig unser Leben prägen?

Sie werden eine zweite Natur werden – und sind es für viele schon längst geworden. Viele Menschen können sich ein Leben ohne diese Technologien schon heute nicht mehr vorstellen. Den Zustand der neuen Medien als zweiter Natur werden wir deshalb schon in sehr kurzer Zeit erreichen. Es war aber immer schon so, dass die Leitmedien einer Zeit die ganze Existenz in dieser Zeit geprägt haben. Das galt in der Gutenberg-Galaxis genauso wie in der Zeit des Radios und des Fernsehens. Wir sind immer in einer gewissen Weise Sklaven unserer Medien. Insofern wird der Widerstand gegen den Gebrauch des Neuen immer geringer, weshalb sich der Anpassungsprozess insgesamt beschleunigt.

die Herstellung der Verbindung zwischen Gehirn und Gadget. Wenn wir das haben, und darüber rede ich, haben wir ein geschlossenes System, ein Denk- und Vorstellungssystem, das nicht mehr einer Außenwelt bedarf. Dann haben wir die Matrix. Ich glaube, dass wir uns in der künstlichen Intelligenz getäuscht haben. Wir haben immer geglaubt, dass Computer intelligent werden, wenn wir ihnen Algorithmen einpflanzen, die menschliches Denken simulieren. Wir müssen völlig umdenken. Computer werden dadurch intelligent, dass sie permanent menschlichen Input bekommen. Die lernen uns gerade echt gut kennen. Das Internet ist die Dateneinlaufstelle.

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Das ist wohl  eine etwas ernüchternde Studie aus Deutschland: 35 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören zur Gruppe der „Digitalen Aussenseiter“ , 30 Prozent zu den „Gelegenheitsnutzern“. „Lediglich 26 Prozent sind in der digitalen Alltagswelt angekommen“, schreibt die Initiative „D21“ in einer Zusammenfassung einer repräsentativen Studie.

Und das sind die digitalen Gruppen, gemessen am Anteil der Gesamtbevölkerung:

Die digitalen Aussenseiter (35 %)
Die digitalen Aussenseiter sind die grösste und gleichzeitig mit einem Durchschnittsalter von 62,4 Jahren die älteste Gruppe. Im Vergleich zu den anderen Typen haben sie das geringste digitale Potenzial, die geringste Computer- und Internetnutzung sowie die negativste Einstellung gegenüber digitalen Themen.

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Was wir derzeit erleben, ist die nächste digitale Revolution.  Sie ist ein globales Phänomen.  Im Zentrum steht, dass wir künftig permanent online sind und das mit Geräten, deren Handhabung jeder versteht.

Die nächste digitale Revolution wird erneut über den Gerätemarkt eingeleitet. Glaubt man den Leuten, die an der Spitze der Entwicklung stehen, werden wir uns schon bald vom PC verabschieden müssen.

Die Zukunft soll einer Art grossformatigem Mobile Phone wie dem iPad gehören. Doch mit welchen Geräten wir kommunizieren,

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