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	<title>MANFRED MESSMER ¦ online relations</title>
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	<description>Social Media, Online Strategien, Krisenkommunikation, Online Reputation Management</description>
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		<title>Desinformationsgesellschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 09:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/15/desinformationsgesellschaft/">Desinformationsgesellschaft</a> </p><p>Erste Überlegungen für den Cyberwar reichen in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Damals begannen die Russen Anticomputereinheiten aufzubauen &#8211; auch aus Kostenüberlegungen. China folgte etwas später. Weil China weiss, dass das Land auf dem Landweg nicht erobert werden kann, fühlte man sich lange Jahre mit dem unverhältnismässig grossen Landheer sicher. In den 80er [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/15/desinformationsgesellschaft/">Desinformationsgesellschaft</a> </p><div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://manfredmessmer.ch/2011/04/15/desinformationsgesellschaft/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Erste Überlegungen für den Cyberwar reichen  in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Damals begannen die Russen Anticomputereinheiten aufzubauen &#8211; auch aus Kostenüberlegungen.</p>
<p>China folgte etwas später. Weil China weiss, dass das Land auf dem Landweg nicht erobert werden kann, fühlte man sich lange Jahre mit dem unverhältnismässig grossen Landheer sicher. In den 80er Jahre wurde die Bedrohungslage eine andere: die USA waren mit ihren Mittel- und Langstreckenraketen zu einer direkten Bedrohung geworden.</p>
<p>Diese Systeme auf konventionellem Weg zu bekämpfen, ist zu teuer und zu aufwändig. In deren Steuerungssysteme einzudringen hingegen wurde zur machbaren Option.<br />
<em><br />
&#8220;Wir haben es mit einem ernstzunehmenden Phänomen zu tun&#8221;, </em>stellt <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/cyberwar-und-seine-folgen-für-die-informationsgesellschaft/#day15">Sandro Gaycken</a> fest. Sein Vortrag an der re-publica: Cyberwar und seine Folgen für die Informationsgesellschaft.</p>
<h2><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Jeder gesellschaftliche Prozess wird heute mit Computern</span></h2>
<p><span id="more-2371"></span> gesteuert und damit sehr verwundbar. Der Einsatz von Spezialeinheiten, die sich mit Cyberstrategien befassen, rechnen sich extrem.</p>
<p>Es ist ein neues Wettrüsten im Gang. Kleinere Länder können starke Nationen wie die USA bedrohen &#8211; beispielsweise in dem man zeigt, dass man Kraftwerke und andere neuralgische Anlagen lahmlegen kann.</p>
<p>In den letzten vierzig Jahren ging die Bedrohungen von kleinen Gruppen aus, von Kleinkriminellen und jungendlichen Hackern. Doch jetzt erreichen wir eine ganz neue Qualität, jetzt steigt das Militär ein, ausgestattet mit entsprechenden Mitteln.</p>
<p>Nicht relevant ist das Internet. Den der innere Kontrollbereich beispielsweise von Kernkraftwerken hängt nicht am Internet. Die Bedrohung kommt von Innen.</p>
<p>Die Dienste wissen, wie man Leute anheuert. Da steckt einer einen Memorystick in einen Computer, das reicht. Gängig ist auch, dass man direkt Backdoors in die Hardware einbaut (gefälschte Komponenten in Ersatzteilen) und sich so Zugang zu den Prozessen verschafft.</p>
<p>Oder man gibt einem Programmierer 100&#8217;000 Dollar mit der Aufforderung, ein paar Programmcodes mit einzubauen und verschafft sich so einen Zugang.</p>
<p>Das Problem ist, dass die IT-Forensik die Herkunft des Angriffs kaum ausmachen kann. Denn bis man den Angriff bemerkt, können gut fünf Jahre ins Land gehen.</p>
<p>Komplexe Systeme, wie beispielsweise ein Flugzeugträger, sind &#8220;softwareverseucht&#8221;. Man kann sich denken, dass es sich damit um attraktive Ziele für einen Cyberangriff handelt.</p>
<p>Angriffe können auch über Social Media geführt werden. Beispielsweise mit einem verwackelten Video, wonach in einem Pariser Vorort ein Kind von Polizisten zu Tode geprügelt wurde. Wochen später stellt sich heraus, dass es sich um eine Fälschung handelt. Eine fremder Geheimdienst kann jedoch so mit wenig Aufwand Frankreich ernsthafte Probleme bereiten.</p>
<p>Wir stehen vor dem Problem, dass wir uns von einer Informationsgesellschaft hin zu einer Desinformationsgesellschaft bewegen, weil das Vertrauen verloren geht.</p>
<p><strong>Siehe dazu auch Jeff Jarvis:</strong><br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2011/mar/17/us-spy-operation-social-networks">US spy operation that manipulates social media</a></p>
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		<title>Urheberrecht ändern!</title>
		<link>http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/urheberrecht-andern/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/urheberrecht-andern/">Urheberrecht ändern!</a> </p><p>&#8220;Das Urheberrecht braucht einen völlig neuen Ansatz&#8221;, sagt Till Kreutzer. Es ist unbestritten, dass das bestehende Urheberrecht nicht mehr der Entwicklung der Zeit entspricht. Es trägt den gesellschaftlichen Veränderungen nicht mehr ausreichend Rechnung. Sie hemmt die Kreativität der Leute. Beispielsweise ist der Sampler-Rapp, bei dem aus Musiksnippets neue Titel gemixt werden, untergegangen, als ein Musikkonzern [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/urheberrecht-andern/">Urheberrecht ändern!</a> </p><div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/urheberrecht-andern/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><em>&#8220;Das Urheberrecht braucht einen völlig neuen Ansatz&#8221;</em>, sagt <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/wir-sind-der-urheber/#day14">Till Kreutzer.</a></p>
<p>Es ist unbestritten, dass das bestehende Urheberrecht nicht mehr der Entwicklung der Zeit entspricht. Es trägt den gesellschaftlichen <span id="more-2350"></span>Veränderungen nicht mehr ausreichend Rechnung.</p>
<p>Sie hemmt die Kreativität der Leute. Beispielsweise ist der Sampler-Rapp, bei dem aus Musiksnippets neue Titel gemixt werden, untergegangen, als ein Musikkonzern wegen der Verwendung eines Snippets geklagt hat.</p>
<p>Die Remix-Kultur geht unter, wenn man für jedes Snippet das Copyright einholen muss.</p>
<p>Die meisten Urheber haben meistens gar nichts von diesem Schutz, weil die Rechte des Urhebers zumeist für wenig Geld an Dritte (z.B. Journalisten an Verleger) veräussert (werden müssen).</p>
<p>Urheberrecht schützt Geschäftsmodelle, die oftmals nur noch alte Strukturen zementieren.</p>
<p>Was wichtig ist: die Legalisierung neuer Kulturpraktiken, z.B für eben die Remix-Kultur.</p>
<p>Urheber sind wir alle. So stellt sich die Frage: Wer ist der Urheber und wer Nutzer? Beide sind beides. </p>
<p>Gesetzesdefinition zur Diskussion:</p>
<blockquote><p>Transformative Werknutzungen liegen vor, wenn vorbestehende Werke oder Werkteile in eine selbständige eigene Schöpfung aufgenommen werden, deren Sinngehalt und geistig-ästhetische Ausformung sich von den aufgenommenen Werken unterscheidet. </p></blockquote>
<p>Selbstverständlich: Ausgenommen ist der Persönlichkeitsschutz z.B. wenn mein Wort oder Musik in einem Kontext verwendet wird, der mir schadet.</p>
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		<title>Gratis WIFI für alle!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 09:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/gratis-wifi-fur-alle/">Gratis WIFI für alle!</a> </p><p>Eigentlich wollte ich heute eine andere Session besuchen. Aber es ist wie oft im Leben: andere waren schon viel früher da. Werde mir also später eine Zusammenfassung online anschauen. Im Moment hänge ich in einem Vortrag über die aktuelle Internetentwicklung rund um den Globus. Wir sehen eine Karte von Afrika, auf der dicke Kabelstränge der [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/gratis-wifi-fur-alle/">Gratis WIFI für alle!</a> </p><div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://manfredmessmer.ch/2011/04/14/gratis-wifi-fur-alle/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Eigentlich wollte ich heute eine andere Session besuchen. Aber es ist wie oft im Leben: andere waren schon viel früher da. Werde mir also später eine Zusammenfassung online anschauen.</p>
<p>Im Moment hänge ich in einem Vortrag über die aktuelle Internetentwicklung rund um den Globus.</p>
<p>Wir sehen eine Karte von Afrika, auf der dicke Kabelstränge der Westküste entlang die Länder bis hinunter zum Kap mit <span id="more-2344"></span>leistungsstarken Datenautobahnen verbinden. Eines der Probleme: es hat noch immer zuviele Analphabeten.</p>
<p>Geradezu paradiesische Zustände herrschen offensichtlich in Estland. Überall gibt es WiFi-Gratiszugänge. Elektronisches Wählen ist eingeführt, überhaupt braucht man in Estland wenig Analoges mehr, um seinen Alltag zu meistern. </p>
<p>Skype wurde in Estland entwickelt.</p>
<p>Ich bin schon lange der Meinung, dass Städte wie Basel oder Zürich sich ernsthaft den Aufbau eines eigenen WIFI-Netzes überlegen sollten. Aber dazu bedürfte es Politiker, die ein wenig etwas von der modernen Kommunikationskultur verstehen.</p>
<p>Wenn wir gestern gehört haben, wie man in Nordafrika Revolutionen dank des Internets anzettelt, was eine genügend grosse Anschlussdichte voraussetzt, ist der Schwenk nach Iran besonders interessant. </p>
<p>Der Iran verfügt über die höchste Anschlussdichte im gesamten Raum. Dort wurde übrigens vor Jahren weltweit der erste Blogger verhaftet und zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt.</p>
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		<title>Zitate zur arabischen Revolution</title>
		<link>http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/zitate-zur-arabischen-revolution/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 12:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/zitate-zur-arabischen-revolution/">Zitate zur arabischen Revolution</a> </p><p>Titel der Podiumsdiskussion: &#8220;Modern Revolutions are digital revolutions.&#8221; Amira Al Hussaini, Journalistin in Bahrain. Kein Verleger getraut sich das zu publizieren, was die Leute gegen die Regierungen aufbringt. Dieses Informationsvakuum füllen unabhängige Blogger. Diese Leute geniessen grosses Vertrauen, weil es sich erstmals in der Erfahrung der Bevölkerung um unabhängige Quellen handelt. In Tunesien berichteten die [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/zitate-zur-arabischen-revolution/">Zitate zur arabischen Revolution</a> </p><div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/zitate-zur-arabischen-revolution/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Titel der Podiumsdiskussion: &#8220;Modern Revolutions are digital revolutions.&#8221;</p>
<p><strong>Amira Al Hussaini, Journalistin in Bahrain.</strong></p>
<blockquote><p>Kein Verleger getraut sich das zu publizieren, was die Leute gegen die Regierungen aufbringt. Dieses Informationsvakuum füllen unabhängige Blogger. Diese Leute geniessen grosses Vertrauen, weil es sich erstmals in der Erfahrung der Bevölkerung um unabhängige Quellen handelt.</p></blockquote>
<blockquote><p>In Tunesien berichteten die Mainstreammedien erst nach 29 Tagen über die Revolution, als die Sache mehr oder weniger gelaufen war.</p></blockquote>
<blockquote><p>Bemerkenswert an den arabischen Revolutionen ist der Umstand, dass es sich um angekündigte Revolutionen handelt. D.h. in Ägypten und Bahrain wurden Zeitpläne beispielsweise auf Facebook veröffentlicht, so haben sich die Leute organisieren können.</p></blockquote>
<blockquote><p>Anders als in Ägypten, sind in Syrien nur ganz Wenige online aktiv. Ägypten hat schon seit Jahren eine starke Online-Community. Als die Regierung das Internet kappte, gingen die Leute auf die Strasse, um zu wissen was los ist. Die Regierung provozierte das Gegenteil von dem, was mit der Unterbrechung des Internets beabsichtigt war.
</p></blockquote>
<p><strong>Claire Ulrich, langjährige Afrikajournalistin:</strong></p>
<blockquote><p>Auf Facebook werden diese schrecklichen Folterbilder gezeigt, Dinge werden so öffentlich, von denen die Bevölkerung zwar gehört hatte, sie aber noch nie dokumentiert sah.</p></blockquote>
<blockquote><p>In Ghana waren es vier Männer, die via Twitter Nachrichten in die Welt sendeten. Schon nach vier Tagen waren sie zur Informationsdrehscheibe des Landes geworden. Leute riefen an und schilderten ihre aktuelle Situation. Via Twitter wurde gezielt Hilfe an die Brennpunkte geschickt. </p></blockquote>
<blockquote><p>Das unabhängige Kommunikationsmittel in Westafrika ist SMS. Denn viele haben ein Handy, aber nur wenige einen Internetanschluss. Wer bloggt und Blogs liest, geht ins Internetcafé. </p></blockquote>
<blockquote><p>Ein wichtiger Kanal, weil mehr Leute erreicht werden können, ist Twitter. Da gibt es nicht nur Wetterwarnungen, es werden auch Hochzeiten via SMS und Twitter arrangiert und organisiert.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die neue Gefahr für die aufkeimende Informationsfreiheit sind die grossen Telefongesellschaften. Sie können mit etwas Aufwand die Kommunikation auf ihren Netzen effektiv zensurieren.</p></blockquote>
<p><strong>Ludger Schadomsky, Deutsche Welle:</strong></p>
<blockquote><p>Ich würde sagen, Revolutionen haben weniger etwas mit Tools zu tun, als mit dem Entwicklungsstand der Zivilgesellschaft in den verschiedenen Ländern.</p></blockquote>
<p><strong>PS</strong>: <em>Die Verhaftung von Mubarak gaben die Militärs heute via Facebook bekannt.</em></p>
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		<title>iPad versus McBook</title>
		<link>http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/ipad-versus-mcbook/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 10:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/ipad-versus-mcbook/">iPad versus McBook</a> </p><p>Vor einem Jahr war dieser eine Typ mit seinem aus den USA mitgebrachten iPad der viel bewunderte Exote. Gut, einige haben ihn eher in die Ecke der Angeber gestellt. Dieses Jahr nun haben sie iPads links und rechts in Händen, während vorne auf der Bühne Gabriella Colemann über die Anonymous-Bewegung und ihre Verzweigungen redet. Die [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/ipad-versus-mcbook/">iPad versus McBook</a> </p><div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://manfredmessmer.ch/2011/04/13/ipad-versus-mcbook/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Vor einem Jahr war dieser eine Typ mit seinem aus den USA mitgebrachten iPad der viel bewunderte Exote. Gut, einige haben ihn eher in die Ecke der Angeber gestellt.</p>
<p>Dieses Jahr nun haben sie iPads links und rechts in Händen, während vorne auf der Bühne Gabriella Colemann über die Anonymous-Bewegung und ihre Verzweigungen redet.</p>
<p>Die Internetbewegung wurde unlängst einer breiten Öffentlichkeit im Zusammenhang mit Wikileaks bekannt. Tausende waren dem Ruf der Anonymounisti gefolgt und hatten die Server von Visa, der Postbank in der Schweiz und anderer Unternehmen mit tausenden von Anfragen lahmgelegt, weil diese die Geschäftsbeziehungen zu Wikileaks aufgekündigt hatten.</p>
<p>Erstmals in Aktion trat die anonymen Netzwerker, in dem sie mit einem Clip Scientology den Krieg erklärten. Es war der wirkungsvolle Aufstand der Netzgemeinde gegen die Sekte und deren Hollywooddarsteller wie beispielsweise Tom Cruise. </p>
<p>Engagiert waren sie in den letzten Monaten in Tunesien und in Ägypten, wo sie den Oppositionellen halfen, die Kommunkation trotz Netzsperre aufrechtzuerhalten. Diese wurden auch mit deren Länder betreffende US-Kabelberichten versorgt, zwecks Aufklärung.</p>
<p>Während bei uns die Medien von Facebook-Aufständen schreiben, redet die Netzgemeinde von einer Anonymous-Revolte.</p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass Gabriella die Anonymous zu Kämpfern für die Freiheit erklärt. Was bei meinen Nachbarn das Wir-Gefühl stärkt.</p>
<p>Die Stärke der &#8220;Vereinigung&#8221; ist siche dier, dass ihr feste Strukturen weitgehend fehlen. Man könnte von Anarchismus reden, wäre der historische Begriff nicht auf Dauer beschädigt.</p>
<p><strong>PS: </strong><em>Wer an der re:publica etwas auf sich hält, surft und töggelt seine Texte standesgemäss mit einem MacBook. Ich finde das iPad praktischer.</em></p>
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