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Sex sells. In jeder Form. Eben wurde die Domain “sex.com” in einer Auktion für 13 Mio. Dollar verkauft. Wäre man 1994 so clever gewesen und hätte für eine Jahresgebühr von 20 USD die Domain bei NetworkSolutions “sex.com” reserviert, man hätte mit der Domain eine Kapitalrendite erreicht, wie sie auch zur besten Zeit von Lehman Brothers nicht zu erzielen war.

Allerdings war es dann doch hart verdientes Geld. Denn kaum hatte Gary Kremen “sex.com” registriert, wurde sie ihm von einem Kerl namens Stephen Cohen geklaut.

It took Kremen years to win the domain back and Cohen eventually was convicted, sentenced to a jail term and fined $65 million.

Im Jahr 2006 hatte Kremen die Domain für ungefähr denselben Preis verkauft, der jetzt bezahlt wurde. Die letzte Besitzerin ist Konkurs gegangen, der Domain-Name war Teil der Konkursmasse.

Quelle: ReadWriteWeb

PS: Ich hätte adipositas.ch im Angebot.

Ich blogge seit gut sechs Jahren (mein erstes Blog habe ich blöderweise beim Systemwechsel eingestellt), was an sich nicht sehr lang ist.

Beispielsweise gemessen an Dave Winer, der sein Blog scriptingnews seit 1997 betreibt und damit als einer der ersten Blogger überhaupt gilt. Vorgänger seines Blogs ist DaveNet, ein E-Mail-Dienst, über den er von 1994 bis 2004 kürzere und längere Essays verschickte.

Ihm verdanke ich jedoch in anderer Hinsicht noch viel mehr: Winer hat zusammen mit Netscape Ende der 90er Jahre den RSS Feed entwickelt, ein Nachrichtenpushsystem, ohne das ich mir meinen Onlinealltag gar nicht mehr vorstellen könnte.

(Nebenbei bemerkt:  Auf der englischen Wikipedia-Seite zu RSS wird die tragende Rolle von Dave Winer erwähnt, auf der deutschen hingegen lediglich Netscape.)

Derzeit habe ich rund 140 Feeds abonniert, die mir einen ständigen Strom neuester Informationen auf mein iPad liefern (ich nutze GoodReader und als Schaltzentrale GoogleReader). Was mich jeden Tag gut zwei Stunden beschäftigt.

Auf den Namen Dave Winer bin ich kürzlich in einem Nebensatz eines Beitrags gestossen und ich gestehe, dass ich erst durch googeln erfahren habe, um wen es sich handelt.

Ich dachte, ich erspare ein paar Lesern das umständliche Forschen nach dem ersten Blogger und dem Erfinder des RSS Feeds und nach einem “der profiliertesten Content-Lieferanten im Web”, in dem ich kurz etwas über ihn schreibe. Wenn ich das richtig verstanden habe, dreht sich Web 2.0 ja genau um das :-) . Den Rest liefert Wikipedia.

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Zum dritten Mal haben Brian Solis and JESS3 die Social Media-Landkarte aktualisiert. Das neue Farbschema 3.0 verschafft einen aktualisierten Überblick über das Social-Media-Universum und zeigt, wie die Menschen die einzelnen Netzwerke nutzen. Das “Conversation Prism” von Brian Solis und der Kreativagentur JESS3 ist das Standard-Schaubild für den aktuellen Stand der Social-Media-Landschaft und wird weltweit genutzt. Auch von mir.

Auf Solis’ Blog kann man die Entwicklung von der Version 1.0 (2008), der Version 2.0 (2009) bis zur jetzt veröffentlichten Version 3.0 verfolgen. Die Veränderungen der letzten drei Jahre sind augenfällig.

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Das ist mal eine schöne Geschichte: Gemäss einer internationalen Umfrage, an der über 2’000 Mütter teilnahmen, haben 81 % der Kinder unter zwei Jahren bereits eine Online-Präsenz.

Diese reicht von Ultraschallbildern, welche die werdenden Eltern hochladen (ein Viertel aller Kinder werden so zu Onlinepersonen, bevor sie überhaupt auf der Welt sind), zum Onlinefotoalbum mit Geburtsfotos und ersten Krabbelerversuchen bis hin zum persönlichen Profil des Nachwuchses bei einem Social Network.

Während in den USA 92 % der Kinder im Alter von zwei Jahren bereits im Netz präsent sind, sind es in West-Europa etwas weniger, nämlich 73 %.

Oder ist die Geschichte doch nicht so schön?  AVG CEO JR Smith, der die Umfrage verantwortet:

It’s shocking to think that a 30-year-old has an online footprint stretching back 10-15 years at most, while the vast majority of children today will have online presence by the time they are two-years-old – a presence that will continue to build throughout their whole lives.

Manche schaffen es gar zum Weltstar. Zum Beispiel Charly, der in den Finger seines Bruder beisst. Mit über 237 Millionen (!) Aufrufen ist dieses Youtube-Video einsame Spitze. Dieses Video wird die beiden wohl auf Jahre hinaus verfolgen.

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Ich habe mich kürzlich darüber ausgelassen, dass es Leute gibt, die sich als Herrscher des Universums fühlen, weil sie Unternehmen für teures Geld  bei den Suchergebnissen von Google den besten Platz versprechen. Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization SEO) nennt man das.

Wer selbst mal nachlesen möchte, um was es genau geht und auf was man als Corporate Communications-Verantwortlicher, als Social Media Editor, als Marketingverantwortlicher usw. achten muss, erhält jetzt alle wichtigen Tipps von Google selbst: Mit dem Search Engine Optimization Starter Guide.

Sehr empfehlenswert.

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