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Macht ein Unternehmen den ersten Schritt in Richtung Social Media, dann stellt sich sofort die Frage: Wie können wir das überhaupt überwachen, was über uns kommentiert und getwittert wird.

Fürs Social Media Monitoring kann man inzwischen Komplettlösungen einkaufen, mit jeder Menge Statistik, Kurven, Kuchendiagrammen, Schlagwortanalysen und was der Dinge noch mehr sind. Beispiele: sysomos.com, goldbachinteractive.com, nielsenbuzzmetrics.com.

Schön, doch wer beherrscht die Tools, wer interpretiert das Datenmaterial, wer zieht die richtigen Schlüsse, wer leistet intern die Überzeugungsarbeit?

Deshalb soll man sich als Erstes fragen – brauchen wir überhaupt ein Social Media-Monitoring-System?

In den meisten Unternehmen wohl kaum. Google Alert und Twilert reichen meistens völlig aus. Damit kann man Erfahrungen sammeln, vor allem damit, was man mit den Informationen dann tatsächlich auch macht.

Machen wir uns nichts vor, weil wir über genügend Erfahrungen aus der klassischen Medienwelt verfügen: Der teure Klippingdienst des Argus dient  mehr zur Bestätigung der eigenen Kommunikationsarbeit als zur Strategiediskussion.

Wer tatsächlich wissen will, wie seine Kunden ticken, der soll sich selbst engagieren und mit den Leuten über Twitter, Facebook, Blogs reden.

PS: Ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen – Vorschläge, Erfahrungen?

Eine amerikanische Studie, in die 1’500 Twitterer einbezogen wurden, ergab das wohl wenig erstaunliche Ergebnis: Twitterer sind einflussreiche Konsumenten und fleissige Onlinenutzer.

  • 61 Prozent schreiben mindestens einmal im Monat ihre Meinung zu einem Produkt.
  • 20 Prozent gaben an, dass sie einer Marke folgen.
  • 90 Prozent tun dies in der Absicht, sich mit dem jeweiligen Unternehmen über die Marke auszutauschen.
  • 33 Prozent twittern mindestens einmal pro Woche über Marken und Produkte.
  • 32 Prozent geben konkrete Empfehlungen ab.
  • 30 Prozent fragen nach den Erfahrungen anderer.

Quintessenz der Studie:

Twitter offers marketers an unrivaled opportunity to instantly and personally interact with customers on behalf of a brand.

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Seit Twitter im Netz ist, wurden gemäss einschlägigen Meldungen mehr als 10 Mia. Tweets abgesetzt. Über 100 Mio. Accounts sollen bestehen und jeden Tag sollen 300’000 neue dazu kommen. Das sind imposante Zahlen. Und die statistischen Zahlen zeigen für die Zukunft weiter nach oben:

Allerdings: Wenn man genauer hinschaut, dann ist das, was auf Twitter läuft, eher ernüchternd: 20 Prozent der Accounts sind tot,  50 Prozent der Twitterer tun dies äusserst selten und das zumeist für sich allein, denn gerade mal 5 Prozent

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Wir haben gestern Twitter als  “Social Network” bezeichnet. Eine neue Studie zeigt nun, dass  Twitter eher ein Kanal für das verbreiten von Nachrichten ist, als ein Social Network, wo “Freunde” einander Meldungen zukommen lassen.

Die Studie von Barracuda besagt, dass im Dezember 2009 73% der Inhaber eines Twitter-Accounts selbst getwittert haben. Lediglich 21% können jedoch als “wirkliche Nutzer” bezeichnet werden.

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