Macht ein Unternehmen den ersten Schritt in Richtung Social Media, dann stellt sich sofort die Frage: Wie können wir das überhaupt überwachen, was über uns kommentiert und getwittert wird.
Fürs Social Media Monitoring kann man inzwischen Komplettlösungen einkaufen, mit jeder Menge Statistik, Kurven, Kuchendiagrammen, Schlagwortanalysen und was der Dinge noch mehr sind. Beispiele: sysomos.com, goldbachinteractive.com, nielsenbuzzmetrics.com.
Schön, doch wer beherrscht die Tools, wer interpretiert das Datenmaterial, wer zieht die richtigen Schlüsse, wer leistet intern die Überzeugungsarbeit?
Deshalb soll man sich als Erstes fragen – brauchen wir überhaupt ein Social Media-Monitoring-System?
In den meisten Unternehmen wohl kaum. Google Alert und Twilert reichen meistens völlig aus. Damit kann man Erfahrungen sammeln, vor allem damit, was man mit den Informationen dann tatsächlich auch macht.
Machen wir uns nichts vor, weil wir über genügend Erfahrungen aus der klassischen Medienwelt verfügen: Der teure Klippingdienst des Argus dient mehr zur Bestätigung der eigenen Kommunikationsarbeit als zur Strategiediskussion.
Wer tatsächlich wissen will, wie seine Kunden ticken, der soll sich selbst engagieren und mit den Leuten über Twitter, Facebook, Blogs reden.
PS: Ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen – Vorschläge, Erfahrungen?



