Facebook ist die eine Sache. Die andere ist Yammer. Bei Yammer handelt es sich um eine Art Facebook für Unternehmen. Der Erfolg dieser Social Network-Plattform, wo nur ganze Firmen mit ihren Mitarbeitern mitmachen können, ist beeindruckend: Rund 90’000 Firmen und Organisationen, darunter über 80% der Fortune 500-Unternehmen sind auf Yammer versammelt.
Was ist überhaupt Yammer?
Yammer is revolutionizing internal corporate communications by bringing together all of a company’s employees inside a private and secure enterprise social network. Although Yammer is as easy to use as consumer products like Facebook or Twitter, its enterprise-grade software is built from the ground up to drive business objectives.
Auf der Plattform für Unternehmen und deren Mitarbeiter wird all das geboten, was man sonst in Social Networks im Netz findet: Microblogging (wieTwitter), Direct Messaging (wie Skype), Communities (wie Facebook) und so weiter. Nur eben alles hinter verschlossenen Türen und für einen jeweils exklusiven Kreis. Auch wenn der mehrere zehntausend Mitarbeiter umfassen kann.
Trotz grossem Erfolg stellen sich ein paar interessante Fragen. Zum Beispiel die nach der Datensicherheit. Oder die, was die Leute von Yammer alles mitlesen können. Oder wer überhaupt alles – rein theoretisch – mitlesen kann. Denn interne Diskussionen und freimütig plaudernde Mitarbeiter, der Austausch heikler Dokumente und so weiter und so fort in einem geschützten Raum, ist doch ein verlockender Ort, um mitzulesen. Wie sehen die Richtlinien für die Mitarbeiter aus und ist das ein offizieller Kanal für die interne Kommunikation?
Doch die wirklich wichtige Frage ist die: Was, wenn das Unternehmen plötzlich seine Pforten schliesst – was geschieht dann mit den Daten?
Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco ist übrigens erst 2008 gegründet worden.
social communities, Social Networks
Letzten Samstag waren wir in einem dieser Supermärkte zum Einkaufen. Weil wir nicht allzu oft hingehen, fehlt uns die Routine zu wissen, wo sich was befindet. Das führt dann dazu, dass man seinen Einkaufswagen irgendwo stehen lässt und der eine läuft in diese Richtung und der andere in jene.
Supermärkte sind Zeitfresser.
Doch das könnte sich schon bald ändern. In den USA bieten erste Supermärkte Geolocation-Apps fürs Smartphone an. Toll: Man tippt “Ovomaltine” ein, oder “Eier” und sieht dann auf dem Display wo sich die befinden. Mit Wegbeschreibung.
Geolocation, so wird gesagt, ist das nächste grosse Ding. Es handelt sich dabei um Dienste, mit denen man seinen Freunden und Bekannten übers Web oder mit mobilen Geräten anzeigen kann, wo man sich gerade aufhält. Foursquare, Facebook, Gowalla, Google teilen sich den Markt.
Beispielsweise auf der Skipiste.
In den USA werden in Skigebieten Geolocation-Sender bereits ins Abo eingebaut. Damit kann man nicht nur nachschauen, wer von seinen Freunden (verbunden mit Facebook und Twitter) sich gerade wo befindet , man bekommt auch Statistiken über seine Fahrverhalten und andere Daten geliefert.

Eine interessante Aktion hat Foursquare zu den anstehenden Parlamentswahlen gestartet. Wer wählen geht, soll sich im jeweiligen Wahllokal bei Foursquare einchecken. Er oder sie bekommt dafür einen speziellen “I voted”-Badge und alle anderen einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Wahlbeteiligung in einzelnen Regionen und Wahllokalen.
Foursquare verspricht sich davon eine bessere Transparenz. Die Parlamentswahlen sind lediglich ein Testlauf für die nächsten Präsidentschaftswahlen.
Geolocation, Social Networks
Eine neue amerikanische Studie zeigt einen markanten Anstieg der 50- bis 64-Jährigen Internetnutzer in Social Networks: Inzwischen sind 47% (April 2009: 23%) dieser US-Altersgruppe in Social Networks aktiv.

Bei den 65-Jährigen und älter sind es 26% (April 2009: 13%).
Interessant ist, dass diese Altersgruppe, welche das Stammpublikum von Zeitungen und Fernsehen bilden, nun ebenfalls für Nachrichten und Informationen ins Netz abwandert:Gemäss der Studie nutzen 76% der 50- bis 64-Jährigen Online-News als tägliche Informationsquellen.
Mit anderen Worten: Sie nutzen das Internet und Social Networks so, wie alle anderen Altersgruppen auch.
Wenn man sich die aktuellen Facebook-Zahlen für die Schweiz ansieht, dann zählen von den derzeit 2,2 Mio. Nutzern rund 157’000 zur Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen (7%), 41’940 sind 65+ (2%).
Da dieser Trend anhalten wird, werden nun auch ältere Zielgruppen für spezifische Marketingmassnahmen in Social Networks interessant. Denn diese Altersgruppe verfügt über genügend frei verfügbares Geld, um sich auch etwas leisten zu können.
Ein weiterer Grund, weshalb Unternehmen vermehrt Facebook und andere Social Networks nicht mehr werden ignorieren können: Die von den Marketingverantwortlichen und CEO’s zum Teil vehement vertretene Ansicht , Facebook et al seien ein Tummelplatz für Jugendliche, gilt je länger desto mehr nicht mehr.
Corporate Communications, Marketing, Social Cummunities, Social Networks
Will man den Umfragen glauben, so befassen sich praktisch alle Unternehmenskommunikationsabteilungen in unseren Breitengraden mit der Frage, ob und wie man sich in Social Networks engagieren soll. “Wie verdammt noch mal, sollen wir es denn anstellen”, lautet die Frage im Kopf, wird aber aus purer Höflichkeit so formuliert: “Haben Sie einen Vorschlag, wie wir vorgehen könnten?”
Zuerst sollte man ein paar Fehler vermeiden, denn so eine Facebook-Fanpage ist ja schnell mal eingerichtet.
- Es fehlt die Strategie: Viel zu viele Unternehmen rennen einfach drauflos, so als würden sie den Anschluss verpassen. Gemach. Die Entwicklung ist in vollem Gang, noch verpasst bei uns niemand den Zug.
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Corporate Communications, Social Networks
Kinder und das Internet – für die heutigen Eltern stellen sich völlig neue Erziehungsfragen. Und es gibt dazu noch wenige Antworten, denn die Digital Natives selbst haben noch keine Kinder.
Eben bin ich auf einen sehr informativen Leitfaden gestossen, den ich gerne weiterempfehlen möchte: “Meine Kinder in Sozialen Netzwerken - 10 Tipps für Eltern, um den richtigen Umgang zu fördern” . Herausgegeben wurde der Leitfaden vom deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft ((BVDW).
Auszug:
- Was sollen Eltern tun?
Wenn Kinder und Jugendliche das Internet nutzen, müssen Sie als Eltern sich selbst den Herausforderungen der neuen Medienwelt stellen und sich über die Aktivitäten Ihrer Kinder im Netz informieren.
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Facebook, Kinder, Social Cummunities, Social Networks