Gut, das mit dem Taxi war wohl nicht die beste aller Ideen. Von Schönefeld bis zum Friedrichstadtpalast gut eine Stunde und das für fünfzig Euro.
Mit der Bahn hätte es 2 Euro 70 gekostet und wäre in 16 Minuten erledigt gewesen.
Na ja, fünfzig Euro Aufpreis hat heute frühmorgens bei easyJet auch mein Computerrucksack gekostet – ob auf dem Rücken oder in der Hand: DAS IST EIN ZWEITES GEPÄCKSTÜCK! Ich dachte, der geht als eine Art Handtasche durch.
(Muss das dann alles irgendwie meiner Kassenwartin als überlebenswichtige Auslagen verklickern.)
Ich bin für drei Tage an der re:publica11, dem inzwischen wichtigsten Bloggertreffen wenn nicht der Welt, so doch Europas. Rund zweieinhalbtausend Leute aus aller Welt sind hier versammelt, um sich Vorträge über neue Entwicklungen und Trends in der Onlinekommunikaton anzuhören.
Weil ich letztes Jahr schon hier war, kommt es mir wie ein Klassentreffen vor. Wobei ich vergnüglich feststellen kann – ich bin, glaube ich, wieder der Älteste hier.
Wer wissen will, was an der re:publica11 läuft, kann hier ab und zu vorbeischauen. Zur Unterhaltung und Erbauung.
re:publica
- Wer viel am Bildschirm liest, möchte diese oder jene Information für später speichern.
- Copy & Paste in eine Word- oder Powerpoint-Datei ist gängig aber mühsam.
- Seit ein paar Wochen nutze ich deshalb Evernote, auch von meine iPhone aus.
Ich bin ein Bildschirmleser. Dank des kürzlich angeschafften acer 24 Zoll LED-Monitors im Bildformat 16:9 ist das auch nach einigen Stunden Bildschirmarbeit kein Problem. Hingegen stellt sich die Frage, wie man die vielen informativen Inhalte für später speichert, die einem während des Tages über den Bildschirm laufen.
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Internet, Web 2.0
Ich habe mir heute die Vorträge rausgesucht, die sich mit der Zugangsfreiheit des Internets beschäftigt haben. Dies ist ein grosses Thema, wird aber von den meisten Leuten wenig beachtet und – so habe ich den Eindruck – von den Politkern bei uns in der Schweiz noch kaum.
Dabei wird in allen Ländern hinter den Kulissen intensiv an Gesetzen für eine Zugangsbeschränkung gearbeitet. Ein Problem haben alle Gesetzgeber: Es ist nicht ganz klar,
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Google, re:publica, Recht, Web 2.0, Zensur
Zweiter Tag re:publica – dichtes Programm – schlechte Internetverbindung, nämlich lange Zeit gar keine. Aber lassen wir das.
Heute Morgen bis eben Vorträge zu den Themen Community Banking (Thomas, da hat es ein paar gute Ideen gehabt – Konzept schaffe ich erst für nächste Woche), neue restriktive Netzgesetze in Deutschland (muss einem zu denken geben, komme später darauf zurück) und diese beeindruckende Präsentation
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Social Cummunities, Youtube
Gemäss Peter Kruse, Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, der heute Nachmittag sprach, lassen sich die Internetuser in zwei Grundtypen unterteilen in den Digital Visitor und in den Digital Resident. Bei Letzteren verschmilzt der Alltag immer mehr mit der digitalen Welt.
Die beiden Gruppen halten sich zwar beide im Internet, also im gleichen Raum auf, sehen diesen und bewerten diesen jedoch völlig unterschiedlich. Grob gesprochen: Die einen sehen die Gefahren
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re:publica, Web 2.0