Die deutsche Sprache erfreut sich besonders bei den Amerikanern einer gewissen Beliebtheit weshalb sie immer mal wieder deutsche Ausdrücke ins Englische übernehmen.
Da gibt es die bekannten Beispiele wie Blitzkrieg, Kindergarden, Autobahn, aber auch Grosswetterlage, Muesli (!) und kaput.
Die Amerikaner kennen das Wort Doppelgänger, “doppelganger” geschrieben. Und dieses Wort findet sich in einer neuen Wortschöpfung wieder, dem “Googleganger”.
Ein Googleganger ist:
A person who has the same name as you, and whose online references are mixed in with yours when you run a Google search on your name.
Beispiel der Anwendung:
The point is, when you Google yourself, it’s a bit of a blow to your ego when you discover that: A) your name isn’t unique, and B) other people have done more with it than you. These are your so-called Googlegangers, from the German “doppelgänger.”
—Casey Phillips, “Reflections in an online mirror,” Chattanooga Times Free Press, April 16, 2010
Google
Im Iran herrschte kurze Zeit einige Aufregung: Auf Google Earth war auf dem Dach des Hauptquartiers der iranischen Luftfahrtgesellschaft Iran Air in Teheran sehr deutlich ein Davidstern zu sehen.
Israelische Ingenieure hatten vor über dreissig Jahren zu Zeiten des Schahs das Gebäude geplant und gebaut. Und eine Visitenkarte hinterlassen.
Der Davidstern auf dem Dach war aber erst jetzt eher zufällig von einem googelnden Iraner entdeckt worden.
Inzwischen ist das “jüdische Symbol” vom Dach des Geschäftshauses entfernt worden.
Quelle
Und noch ein Scherz:
- Go to Google Translate
- Set the translator to translate German to German
- Copy + paste the following into the translate box: pv zk pv pv zk pvzk kz zk pv pv pv zk pv zk zk pzk pzk pvzkpkzvpvzk kkkkkk bsch
- Click “listen”
- Be amazed
Google
Erinnert sich noch jemand an Altavista? Als mein Modem beim Einwählen ins Netz noch dieses eigenartige Geräusch von sich gab, so Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, war Altavista das Mass aller Suchdinge.
Die Zeiten sind vorbei. Heute gibt es Bing, Yahoo, Ask.com und in anderen Ländern wie China, Brasilien oder Japan noch ein paar andere Suchmaschinen. Ja, und dann gibt es da noch Google. Eigentlich müsste ich schreiben: Bei uns in den internetentwickelten Ländern (70 plus Prozent Anschlussdichte), da gibt es Google und sonst nichts mehr.

Neueste Zahlen (September 2010) zeigen zudem, das über Google inzwischen 6,4% des weltweiten Internetverkehrs laufen.
Doch Google ist mehr als eine Suchmaschine. Gross im Kommen ist beispielsweise die Google-Dienstleistung “Google Apps”. Mit dieser Dienstleistung können Unternehmen ihre gesamte Kommunikation über die Google Plattform abwickeln. Weltweit.
Bis Ende Oktober will beispielsweise Ringier ihre weltweit 8000 Mitarbeiter in die neue Onlineplattform integriert haben. Dies bedeutet, dass sich Ringier von Microsoft Office absetzt und die internetbasierte Software von Google übernimmt.
Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich diese Zusammenfassung eines Vortrags von Ringier CFO Samuel Hügli: Ringier und Google Apps in der Cloud
Google
Wenn ich in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz, den Begriff “Gewaltspiele” google, dann bekomme ich völlig verschiedene Resultate geliefert, was ja auch einleuchtet. Denn ich interessiere mich ja zunächst dafür, was zu diesem Begriff in meinem Land publiziert worden ist.
Schaut man näher hin, dann fällt einem auf, dass der wichtige oberste Eintrag unterschiedliche Wertungen aufzeigt: In Deutschland kommt zuerst “jugendschutz.net - Gewaltspiele im Internet“, in Österreich Gewaltspiele sind ungefährlich” – futurezone.ORF.at” und in der Schweiz Gewaltspiele: «Aggression gehört zu uns» – Beobachter.
Dahinter steckt nicht nur Zufall, sondern eben auch System. Denn nicht nur China schreibt Google vor, was seine Internetbürger finden sollen und was nicht. Auch andere Staaten, wie beispielsweise Deutschland, sorgen mit entsprechenden Gesetzen dafür, dass man nicht alles findet, was man finden könnte.
Aktuelles Beispiel: In Deutschland müssen ARD und ZDF unter dem Titel “Jungendschutz” Tatortfilme bis 20 Uhr vom Netz nehmen. Innerhalb eines Jahres hat die ARD überdies “mehr als 100’000 Dokumente aus den Onlineportalen entfernt”.
Wäre Deutschland
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Google, Zensur
Wird Google schon zum Weihnachtsfest einen Konkurrenzdienst zu iTunes eröffnen? Die PR-Maschine ist auf alle Fälle schon mal angeworfen und Reuters mit einem ersten Gerücht gefüttert worden.
Mit täglich verkauften 200’000 Android-Smartphones ist das Google-System ähnlich erfolgreich wie Apples iOS. Es kann denn mit einem guten Geschäft gerechnet werden.
The music industry hopes to benefit from a battle for control of the mobile phone and computer desktop between Apple and Google as both technology giants go head-to-head in a wide range of media and consumer technology areas including online TV and movies, mobile phones, software and even advertising.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Sollte Google tatsächlich ins Musikgeschäft einsteigen, so ist das wohl der endgültige Todesstoss für die CD-Läden.
Android, Apple, Google