web analytics

Alle reden von Herrn Zuckerberg, den Mr Facebook. Doch sein Erfolg ist vor allem ihr Erfolg: Sheryl Sandberg, COO bei Facebook.

Eine beeindruckende Frau, die als eine der mächtigsten Wirtschaftsfrauen der Welt gilt. Wir sollten auch in Europa, in der Schweiz ein paar Frauen von diesem Kaliber an führenden Stellen haben.

Ich bin mir sicher, das ist nur noch eine Frage der Zeit. Unternehmen, die mithalten wollen, können es sich nicht mehr leisten, in Führungsjobs vor allem Männer zu beschäftigen.

Blöd für Männer, gut für Frauen.

Frau Sandberg hat kürzlich im Rahmen von TED Women ein Vortrag gehalten. Wie gesagt, eine beeindruckende Frau mit einer guten Botschaft.

Der Film zum neuen Messaging System Titan von Facebook: It’s not Email! Doch es ist ein weiterer Schritt, die Kommunikation von Millionen von Menschen auf einer Plattform zu binden. Auf fast ewig.

Interessant ist deshalb die Schlussbemerkung mit dem Schuhkarton voller Briefe der Grossmutter. Facebook Messaging soll sich zum zeitgenössischen Schuhkarton mausern, wo die Enkelkinder in fünfzig Jahren in den Mitteilungen der Grossmutter stöbern können. Oder so ähnlich.

,

Ich bin nun ja weit davon entfernt, dieses Blog zu einem Anti-Facebook-Blog machen zu wollen. Aber ich wundere mich schon. Darüber, wie wenig ich eigentlich über Facebook weiss.

Zum Beispiel die Sache mit dem “Gefällt mir / Like Button”, den auch ich hier installiert habe. Inzwischen ist dieses Ding auf über einer Million Seiten zu finden. Und selbstverständlich schmeichelt es meinem Ego, wenn jemand “Gefällt mir” drückt (danke).

Eben lese ich eine Nachricht von ReadWriteWeb, dass offensichtlich jeder Facebook-Account-Inhaber, der oder die eine dieser Webseiten mit dem Daumen-nach-oben-Händchen besucht, also beispielsweise gerade eben dieses Blog, automatisch den Facebook-Servern gemeldet wird.

So kann sich ein Bewegungsmuster ergeben, mit dem Facebook – ja was denn macht?

Na gut, das ist ja nicht neu. Spyware begleitet uns seit Langem. Und Spiegel Online beispielsweise und andere Seiten setzen bei meinem nächsten Besuch wohl kaum aus Jux ihr Cookie.

Wer nicht will, dass Facebook weiss, dass er hier und anderswo reingeschaut hat, dem kann geholfen werden. Sofern er mit Chrome unterwegs ist. Brian Kennish, der bei Google im Chrome-Team arbeitet, hat eine Facebook Disconnect-Erweiterung programmiert, privat, wie er festhält.

Ist diese aktiviert – ich habe es ausprobiert – verschwindet das “Gefällt mir”-Banner wie von Zauberhand. Und damit auch, so schreibt Brian, die Rückmeldung an die Facebooks Server. Man kann das Add-on ein- und abstellen, ganz nach Lust und Laune.

Jetzt bin ich gespannt, wie viele Besucher bei diesem Beitrag den “Gefällt mir”-Button drücken :-)

Update 21:00 Uhr: Facebookblocker sind offensichtlich ein Thema. Hier gibt’s einen für Firefox und Safari.

,

Wie viele Facebook-Freunde haben Sie? 50, 100 oder die durchschnittlichen 130? Ich habe derzeit über tausend. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit meinen Statusmeldungen mehr Freunde erreiche, als Sie, ist nicht eben gross. Diese nun durch einen vierwöchigen Test erhärtete Wahrheit eines amerikanischen Onlinemagazins muss Unternehmen, die auf die Karte Facebook setzen, einen Dämpfer versetzen.

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, weshalb Sie immer von denselben Leuten Statusmeldungen erhalten. Und weshalb Sie von Leuten, die Sie wirklich interessieren, nie etwas zu lesen bekommen. Dafür lese wir dann von den immer gleichen fünf, mit wie vielen Freunden sie eben wieder Freundschaft geschlossen haben.

Oder auch anders gefragt: Wie viele von meinen 1059 “Freunden” erreiche ich tatsächlich? Die ernüchternde Erkenntnis: nur einen Bruchteil.

Der Grund liegt darin, dass wir auf Facebook

Read the rest of this entry

, ,

Kürzlich hat mich jemand gefragt, ob es auf Facebook eigentlich eine Indexseite gäbe, die man durchstöbern könne, um interessante Leute und besonders auch Firmen zu entdecken.

Vor wenigen Tagen hat Facebook diesem Wunsch entsprochen und den “Facebook Pages Browser” aufgeschaltet. Und wie es sich gehört, sieht nicht jeder Facebook-Nutzer dieselbe Titelseite. Je nach dem, von welchen Seiten man ein Fan ist, wo man schon mal den Like-Button gedrückt hat, aus welchem Land man kommt, welche Freunde man hat, was denen so gefällt und dazu noch eine Auswahl der populärsten Seiten überhaupt (Obama ist immer dabei), bekommt man ein buntes Gemisch von Fanseiten geliefert.

Die Intention ist klar: Facebook-Nutzern soll die Suche nach Seiten mit ihren speziellen Interessen (Sport, Politik, Unterhalten etc.) erleichtert werden, d.h., sie sollen gar nicht mehr suchen müssen, sondern nur noch stöbern.

Aufmerksamen Facebook-Nutzern wird sofort auffallen, dass der Facebook-Browser eine Momentaufnahme des eigenen Facebook-Ich liefert. Nachdenkenswert.

, ,