Das ist wohl das Signifikanteste an der iPad-Euphorie: Man ist entweder Besitzer eines iPad oder eben nicht. Ein Dazwischen, etwas Ungefähres, ein wenig iPad gibt’s nicht.
Die wesentliche Mitteilung aller ist derzeit deshalb: Hurra, ich hab ein iPad.
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Apple, iPad
In a report to clients issued Saturday night, Munster’s estimated that by midnight Sunday, Apple will have sold 600,000 to 700,000 iPads, including pre-orders — more than double his relatively conservative pre-launch estimate of 200,000 to 300,000. (Other analysts had published estimates of 300,000 to 400,000.)
Zum Vergleich: Apple benötigte seinerzeit 74 Tage, um die erste Million des ersten iPhone-Modells zu verkaufen und nur noch jeweils drei Tage für die Nachfolgermodelle 3G und 3Gs.
Mehr darüber: Brainstorm Tech
Übrigens: einer der ersten iPad-Besitzer setzte folgende Meldung auf Twitter ab:
Just got the new iPad. This amazing device has already revolutionized the way I use a calculator.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=AEjPqlfQtd4]Wann werden die mobilen Endgeräte vollständig unser Leben prägen?
Sie werden eine zweite Natur werden – und sind es für viele schon längst geworden. Viele Menschen können sich ein Leben ohne diese Technologien schon heute nicht mehr vorstellen. Den Zustand der neuen Medien als zweiter Natur werden wir deshalb schon in sehr kurzer Zeit erreichen. Es war aber immer schon so, dass die Leitmedien einer Zeit die ganze Existenz in dieser Zeit geprägt haben. Das galt in der Gutenberg-Galaxis genauso wie in der Zeit des Radios und des Fernsehens. Wir sind immer in einer gewissen Weise Sklaven unserer Medien. Insofern wird der Widerstand gegen den Gebrauch des Neuen immer geringer, weshalb sich der Anpassungsprozess insgesamt beschleunigt.
…die Herstellung der Verbindung zwischen Gehirn und Gadget. Wenn wir das haben, und darüber rede ich, haben wir ein geschlossenes System, ein Denk- und Vorstellungssystem, das nicht mehr einer Außenwelt bedarf. Dann haben wir die Matrix. Ich glaube, dass wir uns in der künstlichen Intelligenz getäuscht haben. Wir haben immer geglaubt, dass Computer intelligent werden, wenn wir ihnen Algorithmen einpflanzen, die menschliches Denken simulieren. Wir müssen völlig umdenken. Computer werden dadurch intelligent, dass sie permanent menschlichen Input bekommen. Die lernen uns gerade echt gut kennen. Das Internet ist die Dateneinlaufstelle.
Digitale Revolution, iPad
Lesenswert:
Eigentlich können wir uns glücklich schätzen. Wir erleben mit der Digitalisierung den dritten Entwicklungsschub der Neuzeit. Uns bietet sich – wie nur wenigen Generationen – die Gelegenheit, entscheidende Weichen zu stellen und wichtige Anfänge aktiv mit zu gestalten.
Doch hat sich in dieser Zeit des Aufbruchs eine befremdliche Arbeitsteilung zwischen alter und neuer Welt herausgebildet: Aus den USA kommen die Innovationen – verblüffende Ideen, neue Hard- und Software, Firmen, die sie erfolgreich vermarkten. Europa und vor allem Deutschland hingegen liefern warnende Beipackzettel – bedenkliche Hinweise auf mögliche Gefahren und Nebenwirkungen.
Den Rest gibts hier: Trojanischer Transfer