web analytics

Wer es einfach nicht schafft, sich mal vom Computer zu lösen, dem kann jetzt geholfen werden. Das Therapieprogramm heisst “Freedom”, kostet 10 Dollar und funktioniert sowohl bei Macs als auch bei PCs.

Freedom is a simple productivity application that locks you away from the internet on Mac or Windows computers for up to eight hours at a time. Freedom frees you from distractions, allowing you time to write, analyze, code, or create. At the end of your offline period, Freedom allows you back on the internet. You can download Freedom immediately for 10 dollars, and a free trial is available.

In Aegypten übernimmt das derzeit der Staat. Gratis.

Es gibt ja nichts Langweiligeres als diese standardisierten PowerPointfolien. Wenn dann der Redner zu seinen Titel-Text-Bullet-Point-Folien, statt eine Story zu erzählen, den Text abliest, ist der Vortrag nur noch ärgerlich und für die Zuhörer reine Zeitverschwendung.

Wie man es besser machen kann, wird in den Vorträgen von TED gezeigt. Als Beispiel hier der Link zu Sebastian Seung: I am my connectome. Ganz grosse Klasse (wer ein iPad besitzt, wie ich, kann sich solche Vorträge dort ansehen, wo es am Gemütlichsten ist. Im Bett.)

Die nächste grosse Geschichte, die in wenigen Jahren zur Standardtechnik guter Präsentationen werden wird, ist “Augmented Reality”.

Read the rest of this entry

Gemäss einer neuesten Studie aus Grossbritannien nutzen 41% der Leute, die ein iPad besitzen, dieses als bevorzugtes Gerät, um Zeitungen, Magazine und Bücher zu lesen.

Für die Umfrage wurden 1’034 iPad-Besitzer per Telefon befragt. 43% sagten, dass sie das iPad mehr als 10 Stunden pro Woche in Händen haben, meistens zuhause.

Wenn ich meine eigenen, inzwischen eingespielten Gewohnheiten mit den UK-Zahlen vergleiche, dann bin ich iPad-mässig ein überdurchschnittlicher Brite.

Allerdings leide ich gegenüber den Inselbewohnern unter dem entscheidenden Nachteil, dass derzeit das Angebot an E-Books auf Deutsch und das Zeitungsangebot ein Jammer sind.

Zwar gibt es im Rahmen des Gutenbergprojekts Tausende von Büchern, die gratis erhältlich sind. Aber ich möchte nicht Kafka oder Mörike lesen, sondern Karin Fossum, zum Beispiel.

Den Verlagen sei’s geklagt: Ich bin sofort bereit, für die Tageszeitung auf dem iPad etwas zu bezahlen.

Den SPIEGEL habe ich nach Jahren der Abstinenz nur deshalb wieder abonniert, weil ich wissen wollte, wie sich das anfühlt und liest. Und es ist so gut, dass ich  den SPIEGEL nie mehr am Kiosk kaufen werde.

Mit anderen Worten, das iPad und andere Tablets, die noch folgen werden, könnten tatsächlich so etwas wie einen Rettungsring für die Verlage sein. Zumal die Tablets-Besitzer zu den Hardcore-Lesern zu zählen sind.

Credits: Claude H.

Interessante Entwicklung in Sachen BP: Facebook hat die BP-kritische Fanseite “Boycott BP” vom Netz genommen. Ohne Erklärung. 800’000 Fans wurden wohl etwas ratlos zurückgelassen.

Die Nachricht ist erst ein paar Stunden alt. Aber man kann davon ausgehen, dass sich Facebook ein ernsthaftes Problem eingehandelt hat und sich demnächst wird erklären müssen. Geschah die Löschung gar auf Druck von BP, dann wäre der Skandal perfekt.

Die Zensur war denn auch nicht von Dauer, schon wenige Stunden später ist eine neue Protestseite aufgeschaltet worden und die hat bereits über 8’000 Fans.

Quelle

Update: 15:58 Uhr – Die Seite ist offensichtlich wieder erreichbar.

, ,

Wer sein iPad noch nicht bestellt hat und noch etwas Geduld aufbringt, kann schon sehr bald Konkurrenzprodukte prüfen.

(Männer, seien wir ehrlich, wir müssen so ein Ding einfach haben, auch wenn unsere Frauen den Sinn dieser Gadgets nicht einsehen. Wir ja auch nicht, aber wir finden garantiert eine plausible Begründung für den Kauf).

Hier also ein brandneues Video eines Tablets auf Android-Basis. Google verschenkt bekanntlich sein Betriebssystem, was bedeutet, dass künftig sehr viele Hersteller mit eigenen Tablets auf den Markt kommen werden. Der entscheidende Vorteil: Dank USB-Anschluss und Microsoft-Kompatibilität kann man mit diesen Dingern besser mit seinem PC korrespondieren. Kurz – dieser Tablet-Computer hat alles, was das iPad derzeit noch nicht hat.

Mist, hätte doch noch zuwarten sollen.

,