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Zugegeben, ein iPad ersetzt nicht in jedem Fall die gedruckte Zeitung. Im Netz kursiert derzeit die Geschichte über diesen Werbespot von Newsday, dass Apple darauf gedrungen hat, den Spot nicht weiter zu verwenden. Ansonsten werde Apple das App von Newsday aus dem Applestore kippen. Die Apple-Leute störten sich an den Scherben. Buzzblog:

“We have taken the commercial ‘Flypaper’ down and its short, glorious run appears to be over.” Newsday would not say why and Apple did not respond to my request for comment.

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Letzte Woche gab Apple neue Zahlen bekannt. Danach sind derzeit weltweit 120 Millionen iPhones, iPads and iPod Touches in Gebrauch. Das sind zwanzig Millionen mehr als noch vor drei Monaten.  Apple gibt an, täglich 230,000 iOS-Geräte zu verkaufen. Von den mit dem Konkurrenzsystem Android ausgerüstete Smartphones werden täglich 200’000 Stück abgesetzt.

Wie geschmiert (ein uralter Begriff aus der Welt der Mechanik) läuft auch der App-Store:  Seit Eröffnung vor zwei Jahren sind 6.5 Milliarden Apps heruntergeladen worden, derzeit sind es pro Sekunde 200. Rund um die Uhr.

Allerdings: Noch immer gibt es im iBook-Shop  keine aktuellen Bücher auf Deutsch zu kaufen. Ebenso trist ist das Angebot von Amazon. Ein vergleichbar reichhaltiges Angebot wie auf Englisch würde mir mehr nützen als die inzwischen 25’000 Apps.

PS: Inzwischen gibt es verschiedene Studien über den Nutzung des iPad. Eine mitte August veröffentliche Untersuchung kommt zum Schluss, dass iPad-Besitzer die per App gelieferte Zeitung der Papierausgabe vorziehen, bei Büchern sind es 41%, die auf Papier verzichten.

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Wie gesagt, ich kann nicht mehr darüber diskutieren, ob man nun ein iPad braucht oder auch nicht. Lasst uns also weiterziehen.

Ich gebe allerdings zu, dass ich nicht unbedingt der Typ bin, der möglichst viele Apps runterlädt. Vieles, denke ich mal, ist unnützer Schrott. Oder Spielzeug. Dann gibt es Apps, bei denen man meint, man müsse sie haben und sie dann doch nie wirklich braucht. Zum Beispiel “AroundMe” oder “Hotelauskunft” oder “Tripwolf”. Auch das hochgejubelte “Epucurious”, ein Kochbuch, ist wohl eher  für Amerikaner als für gut geübte Alltagsköche wie mich.

Konzentrieren wir uns also auf vier wirklich nützlich Apps: Da ist zum einen das von Google. Es erleichtert den schnellen Zugang nicht nur zur Suche sondern beispielsweise auch zu Google News und Google “Text und Tabellen“,

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Wir hören  fast täglich von den erstaunlichen Apple-Verkaufszahlen des neuen iPhone und denken: Wenn das so weiter geht, wird wohl bald die Hälfte der Menschheit mit einem iPhone telefonieren. Wobei man wohl besser schriebe: Mit dem iPhone könnte man auch telefonieren.

Doch ob dieser scheinbar ungehinderte Durchmarsch von Apple tatsächlich anhält, wird inzwischen von Fachleuten bezweifelt. Wired berichtet jetzt, dass täglich 200’000 Smartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google verkauft werden.

In Klammer muss kurz in Erinnerung gerufen werden, dass Google Android 2005 gekauft hat und Ende Oktober 2008 das Konkurrenzbetriebssystem zu Apple offiziell lancierte. Allerdings trat Google mit seinem eigenen Smartphone Nexus One (Produktion inzwischen eingestellt)  nicht allein an, sondern hatte eine Softwareallianz mit 33 Mobiltelefonherstellern geschmiedet.

Bis 2012 werden weltweit 75 Mio. Androids auf dem Markt sein. 2009, dem ersten vollen Verkaufsjahr, hatte man 5 Mio. Stück abgesetzt. Damals hatte deren Marktanteil 2,7 Prozent und Apple, das sein iPhone  2007 lanciert hatte,  lag bei 13,8 Prozent. Schon in zwei Jahren, so wird gerechnet, werden die Androids den bisherigen Marktführer Apple überholt haben und einen Marktanteil von nahezu 20 Prozent erreichen (Apple 16 Prozent).

Aus dieser Entwicklung leiten einige bereits ab, dass Apple auf mittlere Sicht auf die Verliererstrasse gerät. Wie seinerzeit beim Betriebssystem für PCs (für Mc-Fans eine abwegige Bezeichnung, trotzdem) weigert sich Apple auch heute sein Betriebssystem iOS anderen Hardwareherstellern zur Verfügung zu stellen.

Microsoft verfolgte damals eine andere Strategie, weil sich das Unternehmen als Softwarefirma und nicht als Hardwareherstellerin positioniert hatte und gewann das Duell.

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Es wird ja noch immer da und dort darüber gerätselt, für was denn nun so ein iPad nützlich sei. Nun, das Ding ist der perfekte Reisebegleiter für all jene, die von Tag zu Tag entscheiden, wie es auf der Reise weitergehen soll. Beispielsweise, um das  Hotel für die nächste Nacht zu buchen. Gut, das kann man mit einem Notebook auch. Aber beim iPad fällt die Aufstartzeit weg und auch McAffee fordert kein Update. Mal abgesehen von der Batterieleistung eines Notebooks – die reicht für keinen Flug – schleppt man auch keine unnötige Tastatur mit sich herum.

Das iPad ist ein multifunktionales Gerät – ein Kindle für die Ferienlektüre und den Reisführer. Ein Routenplaner dank Google Maps. Damit verfügt man immer über den aktuellen Stadtplan, den man als Screencshot (Mitteltaste und Austaste drücken) auch offline nutzen kann. Am Frühstückstisch

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