Erste Überlegungen für den Cyberwar reichen in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Damals begannen die Russen Anticomputereinheiten aufzubauen – auch aus Kostenüberlegungen.
China folgte etwas später. Weil China weiss, dass das Land auf dem Landweg nicht erobert werden kann, fühlte man sich lange Jahre mit dem unverhältnismässig grossen Landheer sicher. In den 80er Jahre wurde die Bedrohungslage eine andere: die USA waren mit ihren Mittel- und Langstreckenraketen zu einer direkten Bedrohung geworden.
Diese Systeme auf konventionellem Weg zu bekämpfen, ist zu teuer und zu aufwändig. In deren Steuerungssysteme einzudringen hingegen wurde zur machbaren Option.
“Wir haben es mit einem ernstzunehmenden Phänomen zu tun”, stellt Sandro Gaycken fest. Sein Vortrag an der re-publica: Cyberwar und seine Folgen für die Informationsgesellschaft.

