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“Das Urheberrecht braucht einen völlig neuen Ansatz”, sagt Till Kreutzer.

Es ist unbestritten, dass das bestehende Urheberrecht nicht mehr der Entwicklung der Zeit entspricht. Es trägt den gesellschaftlichen Veränderungen nicht mehr ausreichend Rechnung.

Sie hemmt die Kreativität der Leute. Beispielsweise ist der Sampler-Rapp, bei dem aus Musiksnippets neue Titel gemixt werden, untergegangen, als ein Musikkonzern wegen der Verwendung eines Snippets geklagt hat.

Die Remix-Kultur geht unter, wenn man für jedes Snippet das Copyright einholen muss.

Die meisten Urheber haben meistens gar nichts von diesem Schutz, weil die Rechte des Urhebers zumeist für wenig Geld an Dritte (z.B. Journalisten an Verleger) veräussert (werden müssen).

Urheberrecht schützt Geschäftsmodelle, die oftmals nur noch alte Strukturen zementieren.

Was wichtig ist: die Legalisierung neuer Kulturpraktiken, z.B für eben die Remix-Kultur.

Urheber sind wir alle. So stellt sich die Frage: Wer ist der Urheber und wer Nutzer? Beide sind beides.

Gesetzesdefinition zur Diskussion:

Transformative Werknutzungen liegen vor, wenn vorbestehende Werke oder Werkteile in eine selbständige eigene Schöpfung aufgenommen werden, deren Sinngehalt und geistig-ästhetische Ausformung sich von den aufgenommenen Werken unterscheidet.

Selbstverständlich: Ausgenommen ist der Persönlichkeitsschutz z.B. wenn mein Wort oder Musik in einem Kontext verwendet wird, der mir schadet.

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  1. Ich bin inzwischen noch deutlich radikaler eingestellt – Copyright und Patentrecht sollten einfach ersatzlos abgeschafft werden. Ich habe das auf http://libertarian.blogsport.de/2011/10/19/patentrecht-ist-ein-verbrechen/ noch etwas erläutert. Übrzeugt hat mich dabei “Against Intellectual Monopoly” von Michele Boldrin and David K. Levine.

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