Eigentlich wollte ich heute eine andere Session besuchen. Aber es ist wie oft im Leben: andere waren schon viel früher da. Werde mir also später eine Zusammenfassung online anschauen.
Im Moment hänge ich in einem Vortrag über die aktuelle Internetentwicklung rund um den Globus.
Wir sehen eine Karte von Afrika, auf der dicke Kabelstränge der Westküste entlang die Länder bis hinunter zum Kap mit leistungsstarken Datenautobahnen verbinden. Eines der Probleme: es hat noch immer zuviele Analphabeten.
Geradezu paradiesische Zustände herrschen offensichtlich in Estland. Überall gibt es WiFi-Gratiszugänge. Elektronisches Wählen ist eingeführt, überhaupt braucht man in Estland wenig Analoges mehr, um seinen Alltag zu meistern.
Skype wurde in Estland entwickelt.
Ich bin schon lange der Meinung, dass Städte wie Basel oder Zürich sich ernsthaft den Aufbau eines eigenen WIFI-Netzes überlegen sollten. Aber dazu bedürfte es Politiker, die ein wenig etwas von der modernen Kommunikationskultur verstehen.
Wenn wir gestern gehört haben, wie man in Nordafrika Revolutionen dank des Internets anzettelt, was eine genügend grosse Anschlussdichte voraussetzt, ist der Schwenk nach Iran besonders interessant.
Der Iran verfügt über die höchste Anschlussdichte im gesamten Raum. Dort wurde übrigens vor Jahren weltweit der erste Blogger verhaftet und zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt.


Lieber Manfred
Die Junge CVP Basel-Stadt hat im November 2009 eine Petition für die Schaffung eines kostenlosen WLANs eingereicht. Der Bericht der Petitionskommission wurde im Dezember an die Regierung überwiesen. Diese hat nun bis zum 16.06.2011 Zeit zu berichten.
Details findest Du unter http://www.grosserrat.bs.ch/suche/geschaefte/details/?idurl=09.5342
Liebi Griess
Balz
Man wäre schon froh wenn endlich-2 Jahre nach Kabellegung- am äusseren Ring in BS das Glasfaserinternet aktiviert würde. Datenstau auf dem Funknetz! Von den Abzocker-Tarifen ganz zu schweigen. Hände weg vom M-Budget usb-Modem-1 gb= 100 chf!Hab mich um den Faktor 10 geirrt.
Man wartet immer noch, Swisscom- Schloter verzögert verzögert den diskriminierungsfreien Zugang.
In Moskau sollen alle Armen/Behördenabhängigen-Pflichtzugang haben. Welch ein weiser Entscheid.