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Alle reden von Herrn Zuckerberg, den Mr Facebook. Doch sein Erfolg ist vor allem ihr Erfolg: Sheryl Sandberg, COO bei Facebook.

Eine beeindruckende Frau, die als eine der mächtigsten Wirtschaftsfrauen der Welt gilt. Wir sollten auch in Europa, in der Schweiz ein paar Frauen von diesem Kaliber an führenden Stellen haben.

Ich bin mir sicher, das ist nur noch eine Frage der Zeit. Unternehmen, die mithalten wollen, können es sich nicht mehr leisten, in Führungsjobs vor allem Männer zu beschäftigen.

Blöd für Männer, gut für Frauen.

Frau Sandberg hat kürzlich im Rahmen von TED Women ein Vortrag gehalten. Wie gesagt, eine beeindruckende Frau mit einer guten Botschaft.

Die digitale Weihnachtsgeschichte und Festtagsgrüsse an unsere Leser:

Credits für digital Xmas: D.W.

Es wird ja überall geschrieben, wie Journalismus und WikiLeaks sich hervorragend ergänzten. Letztere bekommen das Material geliefert, Erstere machen die Knochenarbeit.

Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Verlage auf die Idee kommen, selbst die Rolle von WikiLeaks zu übernehmen. Schliesslich lebt der Journalismus schon seit ewigen Zeiten von mehr oder weniger anonym zugestellten, vertraulichen Dokumenten und geheim eingestuften Informationen.

Das Neue an WikiLeaks ist einzig, dass die ein digitales Postfach zur Verfügung stellen und die Verlage immer noch auf den Postboten warten. Oder auf eine E-Mail.

Jedoch:

Die WAZ-Mediengruppe hat den ersten anonymen Datenupload einer Zeitung im deutschen Internet eingerichtet. So können Menschen mit Hilfe von geheimen Dokumenten auf Missstände hinweisen – und dabei trotzdem anonym bleiben.

Und die WAZ-Gruppe kopiert WikiLeaks auch in Sachen Versteckspiel mit den Behörden:

Die Daten werden auf getrennten Systemen auf Servern im Ausland gespeichert. Dokumente oder Emails, die dorthin hoch geladen werden, sind zu keinem Zeitpunkt unverschlüsselt. Es besteht kein Kontakt zu den übrigen IT-Systemen der WAZ-Gruppe. Die Datenverbindungen können als abhörsicher gelten.

Da sind wir mal gespannt, ob das was bringt. Wir können davon ausgehen, dass dem WAZ-Beispiel noch andere Verlage folgen werden.

PS: Gestern hat ein Journalist beim Deutschen Presserat Beschwerde gegen den SPIEGEL eingereicht. Mit den Exklusivverträgen mit WikiLeaks verstosse das Magazin gegen den Pressekodex.

“Der Spiegel” ist somit in der Lage über einen langen Zeitraum hinweg Agenda-Setting zu betreiben.

Weil: Andere Redaktionen und freie Journalisten könnten mangels Zugang die Depeschen nicht nach eigenen Kriterien erschließen und sich kein eigenes Bild verschaffen

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Interessante Entwicklung bei der New York Times. Diese hat den Posten des Social Media Editors wieder abgeschafft. Der Grund: Es ist an der Zeit, dass sich alle redaktionellen Mitarbeiter um Social Media kümmern und wissen, wie man dort kommuniziert.

Das heisst, bei der New York Times gehört es nun zu den Aufgaben von Redaktoren, Reportern und anderen Newsroom-Mitarbeitern, die Social Network-Sites der Zeitung mit Informationen zu bedienen und Diskussionen zu führen, Trends aufzuspüren, Schlagzeilen abzusetzen und neue Quellen im Netz zu erschliessen.

Verglichen mit der Schweizer Medienwirklichkeit ist das doch eine recht schnelle Anpassung an die Realität. Die meisten hiesigen Verlage haben die Stufe, einen Social Media Editor einzustellen, noch gar nicht erreicht.

Wenn ich mich so umsehe, ist Social Media in Schweizer Verlagen zumeist das Privathobby einzelner Redaktionsmitglieder.

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Ich muss immer mal wieder feststellen, dass ich purer Durchschnitt bin. Beispielsweise gerade jetzt, beim Lesen dieser Studie des Reynolds Journalism Institute: Statt den Zeitungen neue Leserkreise zu erschliessen, verringern die Verlags-App fürs iPad die Auflagenzahlen der gedruckten Zeitungen.

58% der iPad-Nutzer gaben an, dass sie in den nächsten sechs Monaten ihr Printabo kündigen werden. Mitgemacht bei der Umfrage haben rund 1’600 iPad-Besitzer, was die Studienergebnisse repräsentativ werden lässt.

Ich gehöre zu den 58%. Denn ich habe sowohl mein Abonnement für die SonntagsZeitung als auch für die Basler Zeitung nicht mehr erneuert, sondern bin auf deren E-Paper-Ausgabe umgestiegen.

Allerdings sind die beiden Verlage bemüht, mir die Freude daran zu vergällen.

Die Basler Zeitung lieferte über drei Wochen (!) wegen technischen Problemen nur eine Dreiviertel-BaZ. Und die SonntagsZeitung konnte diesen Sonntag erneut trotz x Versuchen über die App nicht heruntergeladen werden.

PS: Die amerikanische Studie zur iPad-Nutzung ist noch in vielerlei Hinsicht interessant. Man erfährt unter anderem, dass der typische iPad-Besitzer über ein gutes Einkommen verfügt und zwischen 35 und 64 Jahre alt ist.

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