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In der neuen schönen Social Media-Welt entwickelt sich bekanntlich eine eigene Sprache. Die Sache ist die, dass die neuen Bezeichnungen meilenweit entfernt vom Laien das Netz durchfluten. Ich gestehe, dass ich immer wieder mal googeln muss, wenn da erneut eine weitere Wortschöpfung auftaucht. Helfen könnten Glossare. Peter Blackshaw von AdvertisingAge hat ein solches verfasst. Für Fortgeschrittene.

  • OEDIPOST COMPLEX: Eine Neugierdeneurose, welche die Leute dazu zwingt, mit ihrem Blackberry oder iPhone zu schlafen und zu allen Nachtzeiten kurz nachzuschauen, ob jemand auf ihr Tweet, ihren Blogpost oder ihren Facebook-Eintrag geantwortet hat.
  • DECIPROCITY: Wenn alles, was man postet zu WENIGER Freunden oder Followern führt.
  • FAUX POST: Wenn man mit jemanden telefoniert und der Gesprächspartner deinen Real-time-Eintrag zu einem völlig anderen Thema auf  Twitter oder Facebook liest.
  • APPFUSION: Eine Appschmelze hervorgerufen durch eine Überdosis Apps auf dem iPhone. Die Betroffenen finden vor lauter Apps ihr Adressbuch nicht mehr.
  • Geo Crasher: Dabei handelt es sich um Leute, die ihrem GPS-Handy zickzack folgen und dabei zwangsläufig in jede Menge Leute reinlaufen – auf Trottoirs, Flughäfen oder in Festsälen.
  • Like Meister: Das sind Leute, die auf Facebook alles “Gefällt mir” finden. Zwanghaft.

Mehr gibt es hier: The Official Social Media and Mobile Glossary of 2010

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