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Letzten Samstag waren wir in einem dieser Supermärkte zum Einkaufen. Weil wir nicht allzu oft hingehen, fehlt uns die Routine zu wissen, wo sich was befindet. Das führt dann dazu, dass man seinen Einkaufswagen irgendwo stehen lässt und der eine läuft in diese Richtung und der andere in jene.

Supermärkte sind Zeitfresser.

Doch das könnte sich schon bald ändern. In den USA bieten erste Supermärkte Geolocation-Apps fürs Smartphone an. Toll: Man tippt “Ovomaltine” ein, oder “Eier” und sieht dann auf dem Display wo sich die befinden. Mit Wegbeschreibung.

Geolocation, so wird gesagt, ist das nächste grosse Ding. Es handelt sich dabei um Dienste, mit denen man seinen Freunden und Bekannten übers Web oder mit mobilen Geräten anzeigen kann, wo man sich gerade aufhält. Foursquare, Facebook, Gowalla, Google teilen sich den Markt.

Beispielsweise auf der Skipiste.

In den USA werden in Skigebieten Geolocation-Sender bereits ins Abo eingebaut. Damit kann man nicht nur nachschauen, wer von seinen Freunden (verbunden mit Facebook und Twitter) sich gerade wo befindet , man bekommt auch Statistiken über seine Fahrverhalten und andere Daten geliefert.

Eine interessante Aktion hat Foursquare zu den anstehenden Parlamentswahlen gestartet. Wer wählen geht, soll sich im jeweiligen Wahllokal bei Foursquare einchecken. Er oder sie bekommt dafür einen speziellen “I voted”-Badge und alle anderen einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Wahlbeteiligung in einzelnen Regionen und Wahllokalen.

Foursquare verspricht sich davon eine bessere Transparenz. Die Parlamentswahlen sind lediglich ein Testlauf für die nächsten Präsidentschaftswahlen.

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Habe eben das WordPress-App 2.6.1 installiert und gestestet, ob das auch wirklich klappt. Man ist ja immer auch ein wenig Technikskeptiker, auch wenn man online mitschwimmt.

Aber es zeigt sich, dass dieses App tatsächlich empfehlenswert ist. Man schreibt auf seinem iPad eine Art E-Mail, drückt “publish” und fertig. Auch Bilder und Videos lassen sich problemlos aus dem iPad hochladen. Übrigens, wer wie ich sein Blog fremd hostet, muss sein Blog auf dem “.org”-Feld registrieren.

Für die Twitter-Meldung nutze ich “WordTwit”, ein Gratis-Plugin. Dieses übernimmt den Titel des Posts. Das ist insofern praktisch, als man sofort sieht, ob der Titel des Beitrags auch suchmaschinentauglich ist. So sachlich wie möglich muss er sein.

Und noch ein Plugin, das ich weiterempfehlen kann: Yoast WordPresss SEO. Dieses Plugin erlaubt es, die Kurzinformation, die zusammen mit dem Titel auf Google erscheint, selbst zu schreiben. Andere SEO-Plugins übernehmen jeweils die ersten beiden Sätze. Yoast bietet die Möglichkeit, eine präzise Inhaltsangabe zu schreiben, was suchmaschinen- und leserfreundlich ist.

Erinnert sich noch jemand an Altavista? Als mein Modem beim Einwählen ins Netz noch dieses eigenartige Geräusch von sich gab, so Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, war Altavista das Mass aller Suchdinge.

Die Zeiten sind vorbei. Heute gibt es Bing, Yahoo, Ask.com und in anderen Ländern wie China, Brasilien oder Japan noch ein paar andere Suchmaschinen. Ja, und dann gibt es da noch Google. Eigentlich müsste ich schreiben: Bei uns in den internetentwickelten Ländern (70 plus Prozent Anschlussdichte), da gibt es Google und sonst nichts mehr.

Neueste Zahlen (September 2010) zeigen zudem, das über Google inzwischen 6,4% des weltweiten Internetverkehrs laufen.

Doch Google ist mehr als eine Suchmaschine. Gross im Kommen ist beispielsweise die Google-Dienstleistung “Google Apps”. Mit dieser Dienstleistung können Unternehmen ihre gesamte Kommunikation über die Google Plattform abwickeln. Weltweit.

Bis Ende Oktober will beispielsweise Ringier ihre weltweit 8000 Mitarbeiter in die neue Onlineplattform integriert haben. Dies bedeutet, dass sich Ringier von Microsoft Office absetzt und die internetbasierte Software von Google übernimmt.

Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich diese Zusammenfassung eines Vortrags von Ringier CFO Samuel Hügli: Ringier und Google Apps in der Cloud

Sex sells. In jeder Form. Eben wurde die Domain “sex.com” in einer Auktion für 13 Mio. Dollar verkauft. Wäre man 1994 so clever gewesen und hätte für eine Jahresgebühr von 20 USD die Domain bei NetworkSolutions “sex.com” reserviert, man hätte mit der Domain eine Kapitalrendite erreicht, wie sie auch zur besten Zeit von Lehman Brothers nicht zu erzielen war.

Allerdings war es dann doch hart verdientes Geld. Denn kaum hatte Gary Kremen “sex.com” registriert, wurde sie ihm von einem Kerl namens Stephen Cohen geklaut.

It took Kremen years to win the domain back and Cohen eventually was convicted, sentenced to a jail term and fined $65 million.

Im Jahr 2006 hatte Kremen die Domain für ungefähr denselben Preis verkauft, der jetzt bezahlt wurde. Die letzte Besitzerin ist Konkurs gegangen, der Domain-Name war Teil der Konkursmasse.

Quelle: ReadWriteWeb

PS: Ich hätte adipositas.ch im Angebot.

Ich bin nun ja weit davon entfernt, dieses Blog zu einem Anti-Facebook-Blog machen zu wollen. Aber ich wundere mich schon. Darüber, wie wenig ich eigentlich über Facebook weiss.

Zum Beispiel die Sache mit dem “Gefällt mir / Like Button”, den auch ich hier installiert habe. Inzwischen ist dieses Ding auf über einer Million Seiten zu finden. Und selbstverständlich schmeichelt es meinem Ego, wenn jemand “Gefällt mir” drückt (danke).

Eben lese ich eine Nachricht von ReadWriteWeb, dass offensichtlich jeder Facebook-Account-Inhaber, der oder die eine dieser Webseiten mit dem Daumen-nach-oben-Händchen besucht, also beispielsweise gerade eben dieses Blog, automatisch den Facebook-Servern gemeldet wird.

So kann sich ein Bewegungsmuster ergeben, mit dem Facebook – ja was denn macht?

Na gut, das ist ja nicht neu. Spyware begleitet uns seit Langem. Und Spiegel Online beispielsweise und andere Seiten setzen bei meinem nächsten Besuch wohl kaum aus Jux ihr Cookie.

Wer nicht will, dass Facebook weiss, dass er hier und anderswo reingeschaut hat, dem kann geholfen werden. Sofern er mit Chrome unterwegs ist. Brian Kennish, der bei Google im Chrome-Team arbeitet, hat eine Facebook Disconnect-Erweiterung programmiert, privat, wie er festhält.

Ist diese aktiviert – ich habe es ausprobiert – verschwindet das “Gefällt mir”-Banner wie von Zauberhand. Und damit auch, so schreibt Brian, die Rückmeldung an die Facebooks Server. Man kann das Add-on ein- und abstellen, ganz nach Lust und Laune.

Jetzt bin ich gespannt, wie viele Besucher bei diesem Beitrag den “Gefällt mir”-Button drücken :-)

Update 21:00 Uhr: Facebookblocker sind offensichtlich ein Thema. Hier gibt’s einen für Firefox und Safari.

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