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Wie gesagt, ich kann nicht mehr darüber diskutieren, ob man nun ein iPad braucht oder auch nicht. Lasst uns also weiterziehen.

Ich gebe allerdings zu, dass ich nicht unbedingt der Typ bin, der möglichst viele Apps runterlädt. Vieles, denke ich mal, ist unnützer Schrott. Oder Spielzeug. Dann gibt es Apps, bei denen man meint, man müsse sie haben und sie dann doch nie wirklich braucht. Zum Beispiel “AroundMe” oder “Hotelauskunft” oder “Tripwolf”. Auch das hochgejubelte “Epucurious”, ein Kochbuch, ist wohl eher  für Amerikaner als für gut geübte Alltagsköche wie mich.

Konzentrieren wir uns also auf vier wirklich nützlich Apps: Da ist zum einen das von Google. Es erleichtert den schnellen Zugang nicht nur zur Suche sondern beispielsweise auch zu Google News und Google “Text und Tabellen“, sofern man dieses Ablagesystem wie ich  für unterwegs nutzt.

Als Nächstes hat sich “Wikihood” beinahe schon als unentbehrlich für die Ferienreise und den Städtebummel erwiesen. Wikihood ist ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, alle Informationen aus Wikipedia zu jedem Ort auf der Welt aufs iPad (oder aufs iPhone, keine Android-Version derzeit – es wird nicht gelacht) zu bringen. Da man wahlweise auch auf den englischen Content umschalten kann, ist das Angebot überall ausreichend gross. Um ein wenig zu untertreiben.

Schliesslich: Reeder ist ein absolutes Muss, wenn man auf wirklich angenehme Art und Weise seine RSS Feeds lesen möchte. Der Reeder wird mit dem Google Reader synchronisiert (der ist optisch unterirdisch).

Und wie bekommt man seine PowerPoint-Präsentationen aufs iPad? Ich habe als Erstes Apples Keynote gekauft. Wenn man von der Microsoft-Welt kommt, ist das Programm jedoch unbrauchbar. Da ist zum einen die Schrift, die oftmals nicht übernommen werden kann, dann gerät beim Umwandeln von PowerPoint auf Keynote die Formatierung durcheinander und Links werden als URL dargestellt und können nicht angeklickt werden. Mit anderen Worten: Keynote ist für Präsentationen unbrauchbar.

Gelöst habe ich das Problem (nach dem ich ein wenig rumgoogelte) mit GoodReader, konkret, in dem man die PowerPoint-Präsentation in ein PDF umwandelt, sich via iTunes aufs iPad hochlädt – fertig. Die Datei wird dann automatisch in den GoodReader abgelegt, der  ein paar sehr nützliche Features aufweist und so ein PDF  überhaupt mal zu einem ernsthaft zu nutzenden Textträger macht. PowerPoint funktioniert perfekt, auch die Links.

Noch ein letzter Tipp: Evernote. Es handelt sich um ein virtuelles Gedächtnis, wo man das, was man im Netz so liest, gleich speichern kann. Link anklicken und selbst nachlesen. Es lohnt sich.

Frage an die Leser: Gibt es Apps, die ich unbedingt auch noch haben müsste? Für Tipps und Hinweise bin ich wie immer dankbar.



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6 comments untill now

  1. Unerlässlich ist Dropbox für Dokumentensynchronisation, Das TagiApp für die Morgenlektüre und die Ap der FinancialTime. Dazwischen PaperToss spielen entspannt und spätabends mit StarWalk den Sternenhimmel erkunden. Ich könnte wie Manfred Messmer mittlerweile mit einem alten Nokia-Bananenhandy auskommen…. Neben dem iPad wohlverstanden :-)

  2. Wer mit Mindmaps arbeitet, dem sei “MindMeister” empfohlen. Diese synchronisieren sich auch mit der Webversion und anderen Mit-Denkern.

    “Things”, die To-Do-List-App ist einfach und umfassend, wenn auch etwas teuer in der Anschaffung. Auch hier gibt es den automatischen Sync, sobald die Geräte im selben WLAN sind.

    Für einfache Grafiken benütze ich “TouchDraw”.

  3. Tilman Haerdle @ 2010-08-20 10:39

    Dropbox. Denn damit musst Du Pdfs nicht mehr über itunes synchronisieren…

  4. Angry Birds ;-)

  5. @Andreas: Wieso eine App nutzen, wenn man genauso gut auf einer Website surfen kann – ohne von Apple abhängig zu sein?

  6. Ich wusste nicht, dass es das Spiel nun auch in einer Web-Version gibt?

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