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Facebook hat seit Neuestem 500 Mio. Mitglieder. Und liegt damit auf Platz 2 hinter Skype mit 590 Mio. Mitgliedern.

Allerdings kann man  einwenden, Jess3, die amerikanische Datengrafik-Agentur, welche die Zahlen zusammengetragen hat, würde hier Äpfel mit Birnen vergleichen.

Schliesslich handelt es sich bei Skype um einen Internet-Telefondienst und bei Facebook um ein Social Network. Und Hotmail ( Platz 3) ist, wie wir alle wissen, ein E-Mail-Dienst.

Den Machern scheint dies durchaus bewusst gewesen zu sein, weshalb sie schon vor einiger Zeit einen neuen Begriff in die Diskussion eingeführt haben: “Geosocial Universe”.

Den Begriff kann man sich merken. Er wird künftig da und dort auftauchen.

Interessant auch ist die weitaus grösste Ziffer auf der Grafik: Weltweit soll es derzeit 4,5 Mia. mobile Geräte im Einsatz sein, um all diese Dienste und Serviceleistungen überall und zu jeder Zeit nutzen zu können.

Die Leute, die über Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization SEO) reden, tun so, als seien sie die Herrscher des Universums. Gut, vielleicht auch nur als Diminutiv.

Auf jeden Fall versprechen sie – für gutes Geld versteht sich – die Firma X bei Google, Yahoo oder Bing auf die ersten zehn Suchergebnisse zu hieven. Denn nur wer auf der ersten Seite erscheint, hat die Chance, auch angeklickt zu werden.

Ich gestehe, ich verstehe von all den Tricks und Kniffs der einschlägigen Branche herzlich wenig. Für mich klingt SEO immer mehr nach Esoterik als nach seriöser Arbeit. Doch wir wollen es niemandem verargen: SEO Marketing ist ein Geschäft wie jedes andere auch.

Aber es ist durchaus möglich, mit seiner Website auf die ersten Ränge zu gelangen. Gute Chancen hat man mit einem Blog – Suchmaschinen lieben Blogs. Das liegt an der Programmierung und am Umstand, dass auf Blogs immer wieder neue Texte zu zumeist aktuellen Themen publiziert werden.

Hinzu kommt, dass die Titelzeile in die URL übernommen wird, was dem Suchergebnis dient. Allerdings sind deshalb keine originellen Titel gefragt, sondern sachliche Aussagen wie eben: “Wie funktioniert das eigentlich, diese Suchmaschinenoptimierung?”

So ist es mir ein Trost, dass neben der Technik vor allem der Inhalt des Geschriebenen zählt. Wobei es auch dabei ein paar Besonderheiten zu beachten gibt.

Beispielsweise sollte man beim Schreiben eines Textes auf  SEO Keywords achten. Suchmaschinen interessieren sich nicht für den genialen Gedanken, sondern nur für die einzelnen Wörter. Suchmaschinen sind dumm, sie suchen nach Keywords. Und wenn es solche im Text hat, Wörter also, die auch auf anderen Websites vorkommen – die Keywords – dann werden die gespeichert.

Google SEO bietet eine Suchfunktion, mit der man nachschauen kann, wie oft und in welcher Kombination der als Keyword vorgesehene Begriff bei Google gesucht wird. Gibt man beispielsweise “Suchmaschinenoptimierung” ein, so sieht man, dass nach diesem Begriff monatlich über 300’000-mal gesucht wird.

Suchmaschinenoptimierung bedeutet deshalb auch, dass ich hier gleich nochmals “Suchmaschinenoptimierung” schreibe.

Wer mehr über die Suchmaschinenoptimierung wissen möchte, dem empfehle ich diesen SEO Guide:

Learning SEO From The Experts: A Step-By-Step Guide

Auf 23 Seiten wird das Wichtigste erklärt und zwar so, dass auch ich das verstehe.

PS: Bei den verlinkten Fachbegriffen handelt es sich um Stichwörter, nach denen gemäss Google-Suchfunktion am meisten gesucht wird. Überdies ist er suchmaschinenoptimiert geschrieben, was bedeutet, dass mein in Ehren ergrauter Deutschlehrer kein Gefallen daran finden würde.
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Wie gesagt, ich kann nicht mehr darüber diskutieren, ob man nun ein iPad braucht oder auch nicht. Lasst uns also weiterziehen.

Ich gebe allerdings zu, dass ich nicht unbedingt der Typ bin, der möglichst viele Apps runterlädt. Vieles, denke ich mal, ist unnützer Schrott. Oder Spielzeug. Dann gibt es Apps, bei denen man meint, man müsse sie haben und sie dann doch nie wirklich braucht. Zum Beispiel “AroundMe” oder “Hotelauskunft” oder “Tripwolf”. Auch das hochgejubelte “Epucurious”, ein Kochbuch, ist wohl eher  für Amerikaner als für gut geübte Alltagsköche wie mich.

Konzentrieren wir uns also auf vier wirklich nützlich Apps: Da ist zum einen das von Google. Es erleichtert den schnellen Zugang nicht nur zur Suche sondern beispielsweise auch zu Google News und Google “Text und Tabellen“,

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Es gibt diesen Vers aus der Kindheit, den zumindest alle im alemannischen Sprachraum kennen:

Där Hans Dampf im Schnoogeloch, het alles was er will. Und was er het dass will er net, und was er will das het er net.

Dank des Web kann man nun diesen Vers entsorgen. Jetzt gibt es  Hunch. Denn:

Hunch is a website, designed as a collective intelligence decision-making system that uses decision trees to make decisions based on users’ interest. Hunch is building the ‘taste graph’ for the internet, mapping every person to every entity — and their affinity for that entity. (Wikipedia)

Auf gut Deutsch geht das so: Man loggt sich mit seinem Facebook oder Twitter-Account ein, beantwortet zwanzig recht banale Fragen (z.B. welcher Pommes Frites-Typ man ist) und erhält aufgrund dieses Algorythmusprofils ein paar Empfehlungen. Hunch lag mit seinen Empfehlungen nicht mal so daneben.

Den “Economist” und den “New Yorker” lese ich regelmässig online und Monty Python’s Flying Circus ist tatsächlich einer meiner Lieblingsstreifen. Allerdings – Sex in the City? Gut, das hat man. Aber sich diese Serie antun müssen oder gar den Film, na ich weiss nicht.

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Gemäss einer neuesten Studie aus Grossbritannien nutzen 41% der Leute, die ein iPad besitzen, dieses als bevorzugtes Gerät, um Zeitungen, Magazine und Bücher zu lesen.

Für die Umfrage wurden 1’034 iPad-Besitzer per Telefon befragt. 43% sagten, dass sie das iPad mehr als 10 Stunden pro Woche in Händen haben, meistens zuhause.

Wenn ich meine eigenen, inzwischen eingespielten Gewohnheiten mit den UK-Zahlen vergleiche, dann bin ich iPad-mässig ein überdurchschnittlicher Brite.

Allerdings leide ich gegenüber den Inselbewohnern unter dem entscheidenden Nachteil, dass derzeit das Angebot an E-Books auf Deutsch und das Zeitungsangebot ein Jammer sind.

Zwar gibt es im Rahmen des Gutenbergprojekts Tausende von Büchern, die gratis erhältlich sind. Aber ich möchte nicht Kafka oder Mörike lesen, sondern Karin Fossum, zum Beispiel.

Den Verlagen sei’s geklagt: Ich bin sofort bereit, für die Tageszeitung auf dem iPad etwas zu bezahlen.

Den SPIEGEL habe ich nach Jahren der Abstinenz nur deshalb wieder abonniert, weil ich wissen wollte, wie sich das anfühlt und liest. Und es ist so gut, dass ich  den SPIEGEL nie mehr am Kiosk kaufen werde.

Mit anderen Worten, das iPad und andere Tablets, die noch folgen werden, könnten tatsächlich so etwas wie einen Rettungsring für die Verlage sein. Zumal die Tablets-Besitzer zu den Hardcore-Lesern zu zählen sind.

Credits: Claude H.