Publicis und Microsoft haben zum dritten Mal den Digital Life Index erhoben. Die halbjährlich durchgeführte repräsentative Studie soll den Stand der aktuellen Entwicklung der digitalen Medien und Technologien im Schweizer Alltag zeigen.
Eine interessante Studie, sollte man meinen.
Also schauen wir doch mal die Details an und siehe da, die Verleger können sich freuen: 55 % der Schweizer geben an, dass für sie die Zeitung noch immer das wichtigste Informationsmedium ist (20Minuten sei Dank, ergänzen wir die Studie). Lediglich 31 % sagen, es sei das Internet, das mit 48 % sogar noch vom Fernsehen geschlagen wird. Gut, das Radio bringt es auch nur auf 30 %.
Noch erstaunlicher ist, wie beliebt bei den Schweizern das Buch ist. Dieses ist mit 41 % des Schweizers zweitliebster Zeitvertreib, nur der Computer liegt mit 47 % etwas weiter vorne. “Die Schweizer Bevölkerung zieht Computer Büchern vor”, schreiben zwar die Verfasser der Studie.
Aber man reibt sich doch die Augen: Nicht wegen der Computernutzung, sondern wegen der Bücher. Denn der Fernseher liegt abgeschlagen mit 18 % der Nennungen auf Rang drei. Die Schweizer ein Volk von Bücherlesern? Spätestens hier wurde ich ziemlich stutzig. Und mich interessierte, was die genau gefragt haben.
Nämlich das:
Angenommen, Sie dürften drei Dinge auf eine einsame Insel mitnehmen, um sich dort alleine die Zeit zu vertreiben. Strom, TV- und Internetzugang wäre vorhanden. Welche Dinge wären das?
Was Publicis und Microsoft zur Schlussfolgerung bringt:
Internet und die Digitalisierung im Allgemeinen sind ungebremst auf dem Vormarsch.
Medien, Zeitungen
Noch ein interessantes Social Media-Projekt einer Journalistenschule: Die Volontäre der evangelische-journalistenschule.de haben in nur zwei Tagen ein neues Online-Magazin auf die Beine ins Netz gestellt, das ein paar lesenswerte Beiträge aufweist.
Da lese ich Sätze, wie diesen hier, den ich meinen Redaktionsmitarbeitern bei bazonline immer wieder gepredigt habe:
Ein Chef, ein Job von neun bis fünf, ein festes Gehalt – das war gestern.
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Social Cummunities, Social Media
Gestern hat der Postmann zweimal geklingelt. Und das Paket von Apple abgeliefert. Das war morgens so gegen neun. Erst lange Stunden später, so gegen elf Uhr nachts, liess ich die Finger von dem Ding, die Batterieanzeige meldete noch immer 38 % Ladung.
Auf das iPad habe ich schon seit Jahren gewartet. Egal, was sich Steven Jobs dabei gedacht hat, als er das Okay für die Entwicklung des Geräts gab. Seit zwanzig Jahren kaufe ich mich quer durch all die Gadgets, die in diesen langen Jahren auf den Markt kamen. Und wenn man die drei Versionen des Time System-Organizers dazu zählt, sind es sogar mehr als zwanzig Jahre.
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Apple, iPad
Ein gutes Beispiel für einen zeitgemässen Social Media Newsroom
hat die “Axel Springer Akademie“ mit ihrem Newsportal “This is Southafrica” gestartet. Vom Layout und vom Aufbau her kann es auch als Beispiel für den Social Media Newsroom eines Unternehmens dienen.
Interessant ist die Arbeitsweise der Nachwuchsjournalisten: Sie sind anders als ihre Kollegen nicht vor Ort, sondern nutzen als Nachrichtenquellen ausschliesslich Social Media-Angebote wie Blogs, Facebook, Twitter oder Youtube.
Das mag nun möglicherweise manchen gestandenen Journalisten ins Grübeln bringen, doch zumindest zur Feststellung, das könne nicht wirklich seriös sein, was da berichtet werde.
Man kann zurückfragen: Warum nicht? Wenn “Melda001″ sich auf Twitter über die ewigen Staus in Johannesburg nervt oder darüber berichtet wird, dass bereits über 150’000 Fans der Facebook-Gruppe “1’000’000 Against Julius Malema”, dann ist das mindestens so lesenswert, wie die Agenturberichte der traditionellen Medien. Und Letzteres ist zudem hochpolitisch, sodass wir an einem der kommenden Sonntage das auch in der Sonntagspresse werden lesen können.
Die eigenen Kanäle (klicken und reinschauen):


Das hier sind die besten Quellen auch für Qualitätsjournalismus.
Social Cummunities, Social Media, Social Networks, Twitter
Nicht nur bei Apple herrscht Goldgräberstimmung, auch bei vielen Webagenturen in der Schweiz. Hatte die Branche in den letzten Jahren für ihre Dienstleistungen einen dramatischen Preiszerfall hinnehmen müssen, sieht sie dank des iPad und des iPhones Morgenröte am Horizont.
Das magische Wort zum neuen Glück heisst “App”, das Kürzel für “Application”. Nur mit einer “Application”, einem Anwendungsprogramm, lassen sich die
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