Noch ein interessantes Social Media-Projekt einer Journalistenschule: Die Volontäre der evangelische-journalistenschule.de haben in nur zwei Tagen ein neues Online-Magazin auf die Beine ins Netz gestellt, das ein paar lesenswerte Beiträge aufweist.
Da lese ich Sätze, wie diesen hier, den ich meinen Redaktionsmitarbeitern bei bazonline immer wieder gepredigt habe:
Ein Chef, ein Job von neun bis fünf, ein festes Gehalt – das war gestern. Heute müssen Journalisten sich breit aufstellen und zu Unternehmern werden. Damit sie in Zukunft noch gebraucht werden.
Und die nächsten Sätzen beschreiben nicht nur die aktuelle Situation in den Verlagen sehr treffend, sondern gelten auch für die meisten Unternehmen. Wie heute Vormittag, wo ich das Vergnügend hatte, mit der fürs Web und die Unternehmenskommunikation zuständigen Crew eines grösseren Unternehmens ein paar interessante Gedanken auszutauschen:
500 Millionen Mitglieder hat Facebook im Juni 2010. Wenn es nach Einwohnerzahlen geht, ist das soziale Netzwerk das drittgrößte Land der Welt. Das hat Konsequenzen, für nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen. Auch für uns Journalisten – denn wir sind mittendrin, immer da, wo Menschen sind. Unsere Arbeitgeber kommen langsam hinterher, sie haben jetzt Fanseiten, stellen Artikel und Filme ein – und müssen plötzlich mit ihren Lesern und Zuschauern reden!
Das Online-Magazin ist mit einer Standardsoftware sehr einfach und deshalb auch übersichtlich aufgebaut. Es zeigt sich auch bei diesem Beispiel, dass Blogs das optische Mass aller Dinge ist.


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