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Interessante Entwicklung in Sachen BP: Facebook hat die BP-kritische Fanseite “Boycott BP” vom Netz genommen. Ohne Erklärung. 800’000 Fans wurden wohl etwas ratlos zurückgelassen.

Die Nachricht ist erst ein paar Stunden alt. Aber man kann davon ausgehen, dass sich Facebook ein ernsthaftes Problem eingehandelt hat und sich demnächst wird erklären müssen. Geschah die Löschung gar auf Druck von BP, dann wäre der Skandal perfekt.

Die Zensur war denn auch nicht von Dauer, schon wenige Stunden später ist eine neue Protestseite aufgeschaltet worden und die hat bereits über 8’000 Fans.

Quelle

Update: 15:58 Uhr – Die Seite ist offensichtlich wieder erreichbar.

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Seit gestern bin ich Neubesitzer eines HTC Desire. Zwei Wochen musste ich warten, bis es geliefert wurde, nicht nur Apple, auch andere werden von drängenden Kunden belagert.

Ich will die Apple-Welt verlassen.

Der Umstieg vom iPhone auf das HTC ist  zunächst mal ein veritabler Kulturschock. Nichts mehr ist so wie beim iPhone. Zum einen: Plug and play funktioniert nicht ohne Weiteres. Auch nach mehrmaligem Versuch habe ich es nicht geschafft, meine Outlook-Termine mit dem HTC zu synchronisieren. Es ist die alte Leier wie seinerzeit beim Motorola Razr – x Mal habe ich das Hotsync-Programm runtergeladen und es schliesslich aufgegeben.

Damals hatte ich ja noch den Garmin Que Organizer.

Zum anderen: Ich fühle mich zurückversetzt in alte Nokia-Zeiten. Du drückst hier, Du drückst da und Du weisst nicht, wo Du landen wirst. SMS – hallo, wo bist du? Dafür hatte ich plötzlich uralte Telefonnummern im Verzeichnis – aha, das sind die von der SIM-Karte.

Beim Versuch, die vorhandenen Icons nach meinem Gusto zu ordnen, habe ich prompt den Google-Suchebalken aufs Home-Display platziert. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Deshalb weiss ich jetzt nicht, wie man das Ding von dort wieder weg bekommt.

Was ich wirklich brauche, ist das App der SBB. Weil ich meine Tickets nur noch elektronisch aufs Smartphone lade. Für Android-Telefone gibt es das nicht. Also muss ich meine Tickets wie früher an meinem PC ausdrucken? Oder sie mit dem App auf mein iPad runterladen? Das ist doch albern.

Was mich jedoch echt ins Grübeln bringt, die liefern eine Gebrauchsanweisung von 27 Seiten. Das ist schlicht eine Zumutung. Apple liefert nichts ausser einem 70seitigen-Vertrag (online beim Freischalten), den ich auch nicht durchlesen wollte und mit dem ich wohl meine Seele an Steven Jobs verkauft habe.

Ich hasse es, wenn mir ein Gerät geliefert wird, dass a) die Synchronisation mit meinem Computer nicht selbst übernimmt und b) mir, kaum ausgepackt, zu verstehen gibt, ich sei ein Trottel, alle anderen ausser mir hätten das Ding begriffen. Dazu passt, dass ein Kollege eben meinte, ich hätte halt das falsche Gerät gekauft. “Das HTC Desire” ist doch ein Spielzeug.” Das Droid X von Motorola sei ein absolutes Spitzenprodukt. “Hättest das kaufen sollen!” Auch das ist bezeichnend – ausserhalb der Apple-Welt hat man immer das falsche Gerät.

Nach gut einer Stunde herumpröbeln habe ich die SIM-Karte wieder in mein iPhone gesetzt.

Was mich tröstet, ist dieser letzte Satz des Swisscom-Verkäufers: “Sie können das Gerät innert 14 Tagen zurückgeben, wenn es Ihnen nicht gefällt.”

Diese Fragen treibt viele Marketingspezialisten um: Sollen wir in Social Networks Präsenz zeigen? Ja klar: Starbucks oder Coca Cola oder Nespresso – das sind sexy Marken mit coolen Produkten. Aber wir? Und überhaupt, liegt es  in unserem Interesse, mit unseren Kunden direkt und öffentliche in einem Umfeld zu kommunizieren, wo dies als Diskussion verstanden wird und auch Negatives über unsere Firma geschrieben werden kann?

Es nützt nichts, gebetsmühlenartig zu wiederholen: “Wenn wir es nicht tun, dann macht es halt jemand anderer.” Besser sind positive Beispiele.

Deshalb empfehle ich Marketeers als Starterhappen zur neuen Woche Jeff Bullas Blogbeitrag “The 7 Secrets to Ford’s Social Media Marketing Success”.

Er beschreibt darin die erfolgreiche Social Media-Strategie, welche Ford für den Ford Fiesta eingeschlagen hat. Kern der Strategie war der Aufbau einer Gruppe von hundert in verschieden Social Networks besonders engagierten Männern und Frauen. Diesen (und nicht Autojournalisten!) wurde Monate vor der eigentlichen Lancierung des Fiestas in den USA die europäische Version zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich haben sie  auf Facebook, Youtube, Flickr und mit Twitter über ihre Erfahrungen berichtet. Offen, frei und ungeschminkt.

Daraus entstand das “Ford Fiesta Movement”, welches vom “Head of Social Media” von Ford als “Jewel in the Crown” bezeichnet wird.

Drei von sieben Ford-Geheimnissen:

  1. People trust corporations less so with the rise of social media you need to allow other people through word of mouth create trust for you through Social Media (it amplifies your message).
  2. Reached out to those who are listening and let them do the talking for you and to connect with people like themselves.
  3. Let them know that you are real people just like them and are passionate about what they do and the Ford Brand.

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In letzter Zeit war ja viel die Rede von der Privatsphären-Politik auf Facebook. Etwas unbemerkt von der grossen Aufregung hat Apple neue Regeln für die Benutzer eines iPhones eingeführt.

To provide location-based services on Apple products, Apple and our partners and licensees may collect, use, and share precise location data, including the real-time geographic location of your Apple computer or device.

Nun kann man dem nicht einfach zustimmen oder auch nicht. Die neue Regel wird mit dem anstehenden Update aller iPhones auf iOS 4 eingeführt.

Die Lokalisierung der iPhones ist mit Blick auf die Werbeplattform iAd zu verstehen. So wird es künftig möglich sein, sagen wir jemandem, der in der Zürcher Bahnhofstrasse einen Blick auf sein iPhone wirft,gezielt Werbung von umliegenden Geschäften (“our partners”) zu schicken. Selbstverständlich achtet Apple auf die Privatsphäre des iPhone-Besitzers.

This location data is collected anonymously in a form that does not personally identify you and is used by Apple and our partners and licensees to provide and improve location-based products and services. For example, we may share geographic location with application providers when you opt in to their location services.

Schmackhaft gemacht wird die neue Überwachung mit der Dienstleistung “Find My iPhone”. Wird das Ding gestohlen, kann man es über Apples Dienst lokalisieren.

Some location-based services offered by Apple, such as the MobileMe “Find My iPhone” feature, require your personal information for the feature to work.

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Seit Twitter im Netz ist, wurden gemäss einschlägigen Meldungen mehr als 10 Mia. Tweets abgesetzt. Über 100 Mio. Accounts sollen bestehen und jeden Tag sollen 300’000 neue dazu kommen. Das sind imposante Zahlen. Und die statistischen Zahlen zeigen für die Zukunft weiter nach oben:

Allerdings: Wenn man genauer hinschaut, dann ist das, was auf Twitter läuft, eher ernüchternd: 20 Prozent der Accounts sind tot,  50 Prozent der Twitterer tun dies äusserst selten und das zumeist für sich allein, denn gerade mal 5 Prozent

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