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  • Palmölstreit: Nestlé macht Kehrtwende und engagiert sich für den Tropenwald
  • Greenpeace feiert eine der erfolgreichsten Online-Kampagnen.
  • The Forest Trust: Erstmals engagiert sich ein Multi gegen den Tropenwaldkahlschlag

Nestlé gibt heute auf Facebook und auf der Nestlé-Website bekannt, dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit “The Forest Trust” eingegangen ist:

The partnership starts with palm oil, and Nestlé is studying its supply chains to determine a similarly ambitious target for the pulp and paper it uses. Nestlé has defined the Responsible Sourcing Guidelines, a set of critical requirements to guide the Nestlé procurement process and to ensure compliance with the Nestlé Supplier Code.

Fores Trust schreibt auf ihrer Website zum Nestlé-Engagement:

For the first time ever, a global company is saying that it doesn’t want its products to have a deforestation footprint, and it is taking action to live up to its words,” Poynton said. “This is the whole push behind TFT’s model-to get one end of the supply chain to take responsibility for what happens at the other end. This is a game-changer.

Rund 250’000 Menschen rund um den Globus hatten sich mit Kommentaren in Social Networks und anderweitig an der Greenpeace-Kampagne gegen Nestlé beteiligt, schreibt Greenpeace:

Endlich bewegt sich Nestlé in die richtige Richtung. Das ist ein sensationeller Erfolg für die vielen Menschen, die sich an den Protesten im Internet beteiligt haben.

Gemäss Greenpeace handelte es sich um die bisher grösste Social-Media-Kampagne der Umweltorganisation:

1,5 Millionen Internetnutzer haben auf ein Video geklickt, das den Zusammenhang zwischen Kitkat und der Vernichtung von Regenwald aufzeigt. 2.000 Verbraucher twitterten Forderungen, die Greenpeace in Frankfurt am Main vor der Deutschland-Zentrale von Nestlé auf einer Großbild-Leinwand zeigte.

Das Beispiel zeigt in aller Deutlichkeit, welchen Einfluss inzwischen die Social Networks nicht nur auf die öffentliche Meinung ausüben, sondern auch auf das Kommunikationsverhalten der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist denn auch mein kürzlicher Beitrag besser zu verstehen:

Die Krisenmanuals der Firmen müssen umgeschrieben werden

Gefordert sind jetzt in erster Linie die CEO’s. Denn sie müssen die Weichen für die neue Art der Unternehmenskommunikation stellen. Sie und nicht die Marketingabteilungen, damit auch das gleich noch hinzugefügt ist.

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  1. [...] via manfredmessmer.ch [...]

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