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  • Wer viel am Bildschirm liest, möchte diese oder jene Information für später speichern.
  • Copy & Paste in eine Word- oder Powerpoint-Datei ist gängig aber mühsam.
  • Seit ein paar Wochen nutze ich deshalb Evernote, auch von meine iPhone aus.

Ich bin ein Bildschirmleser. Dank des kürzlich angeschafften acer 24 Zoll  LED-Monitors im Bildformat 16:9 ist das auch nach einigen Stunden Bildschirmarbeit kein  Problem. Hingegen stellt sich die Frage, wie man die vielen informativen Inhalte für später  speichert, die einem während des Tages über den Bildschirm laufen.

Man kann es so machen, wie ich es lange Zeit getan habe: copy & paste in eine Word- oder Powerpoint-Datei nach einem hoffentlich schon von vorneherein logisch aufgebautem System. Dabei ergeben sich jedoch zwei Nachteile: Erstens hat man die Datei auf der Festplatte eines einzelnen Computers gespeichert und zweitens ist dieses Prozedere recht umständlich. Das dritte Problem, nämlich dass es nie gelingt, ein Ablagesystem aufzubauen, das so konzipiert ist, dass man die Dinge auch tatsächlich wieder findet, lassen wir mal aussen vor.

Seit ein paar Wochen nutze ich deshalb den externen Speicherdienst Evernote. Über diesen Dienst bin ich mal in irgendeinem Beitrag in einem Nebensatz gestossen.

Für einen Normalverbraucher ist das Angebot wie immer gratis. Man meldet sich an und eröffnet ein Konto. Für Chrome und Firefox (und deshalb auch für den Flock-Browser, den ich benutze) gibt es den “Evernote Web Clipper” als Add-on zum runterladen, für Safari und den Internet Explorer wird das Ding automatisch installiert.

Damit man unterwegs mit seinem iPhone, BlackBerry, mit seinem Palm-, Windows Mobile- oder Android-Smartphone auf seine bei Evernote gespeicherten Notizen Zugriff hat, stehen entsprechende Apps zur Verfügung.

Man klickt also dieses Elefanten-Icon von Evernote an, ein Fenster öffnet sich, wo der Titel des zu speichernden Beitrags meistens bereits eingefügt ist. Dann versieht man den Beitrag mit Schlagwörtern, wählt eines seiner Notizbücher – sofern man mehrere benutzt, fügt einen Hinweistext ein und sichert entweder nur die URL der Website oder gleich den gesamten Text. Anschliessend speichern und fertig.

Die ersten paar Tage dachte ich, welch nette Spielerei. Und konservativ, wie ich nun mal bin, war ich etwas skeptisch, die mir wichtig erscheinenden Informationen und URLs nicht mehr auf meiner Festplatte gespeichert zu haben, sondern irgendwo da draussen in den Tiefen des Webs.

Aber das hat sich schnell gelegt. Spätestens dann nämlich, als ich unterwegs im Zug eine wichtige Information aus einer Newseite mit meinem iPhone in meinem Evernote-Notizbuch speicherte, dachte ich: tolle Sache.

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6 comments untill now

  1. deine gesammelten Daten, aber der Server eines anderen.

  2. Vielen Dank für diesen hervorragenden Tipp. Sehr gut ist auch ScrapBook, doch läuft dieses noch nicht unter Chrome.
    M.S.

  3. [...] This post was mentioned on Twitter by Manfred Messmer, onlinerelations and Evernote auf Deutsch, Gerhard Lichtenauer. Gerhard Lichtenauer said: Virtuelles Gedächtnis, Notizen-Archiv Evernote RT @ManfredMessmer Ein praktischer Tipp zur neuen Woche http://bit.ly/dzJilD [...]

  4. ich wünsche mir ein Evernote Add-on für Flickr oder ein Flickr Add-on für Evernote

  5. Besser geeignet fürs Lesen: http://www.instapaper.com (Instapaper, inkl. iPhone- und iPad-App)

  6. Properly, that is my very first visit in your weblog! We’re a group of volunteers and beginning a brand new initiative in a community within the same niche. Your weblog supplied us useful information to work on. You might have carried out a marvellous job! Anyway, in my language, there are not much good supply like this.

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