Die Nachricht war wohl gutes Timing des ZDF Morgenmagazins zum Auftakt der re:publica: Die Deutschen verbringen täglich 100 Minuten im Internet. Mitgezählt wurden auch jene, die weder einen Computer noch einen Internetanschluss haben.
100 Minuten – das ist noch ein gutes Stück entfernt vom durchschnittlichen TV-Konusm von rund vier Stunden.
Eine Stunde vierzig Minuten – um die paar Minuten digitaler Aufmerksamkeit am Tag balgen sich Zehntausende von Nachrichtenseiten, Millionen von Unternehmenswebsites und dann noch facebook. Mit anderen Worten: Dieses Weblog hat ganz schön zu kämpfen, weil die Leute ja auch noch ihre E-Mails checken müssen.
re:publica hat kurz nach zehn Uhr begonnen, es sind 2522 Teilehmer gemeldet.
Eben sprach Peter Glaser. Er bloggt für die Stuttgarter-Zeitung. Auszug:
Es gibt keine weissen Flecken mehr auf der Landkarte. Wir besiedeln nun den achten Kontinent – das Netz.
An Stelle der Ordnung treten dynamische Wortwolken oder Konglomerate aus Online-Bekanntschaften. Das derzeitige Referenzsystem für computergestütztes Durcheinander ist Facebook. Ziel der Entwicklung ist es, die Unübersichtlichkeit zu universalisieren. Jeder soll alles von überall aus durcheinanderbringen können.
Den gesamten Vortrag kann man hier nachlesen. Logisch ist der bereits Online gestellt.


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