- Facebook will persönliche Daten automatisch weitergeben
- Dazu gehören: Name, Profilbild, Geschlecht, Verbindungen zu Freunden und Gruppen
- Wer die Drittnutzer sind, ist nicht bekannt
Ich wundere mich manchmal schon, was Facebook-Nutzer so alles über sich schreiben, welche Fotos sie ins Netz stellen und wie freizügig sie ihr Privatleben ausbreiten. Denn Facebook ist schon längst nicht mehr der Ort, wo Freunde unter Freunden sind. Facebook stellt sich als Multimillionen-Business auf.
Dazu gehört, dass das Unternehmen zunehmend beginnt, das Wichtigste der Gemeinschaft zu verkaufen: Die von den Nutzern auf Facebook veröffentlichten Daten und Fakten.
Gemäss den neuen Datenschutzrichtlinien, welche Facebook eben publiziert hat, sollen Websites anderer Betreiber ohne Einwilligung der Benutzer Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten. Wer diese Drittanbieter sind, ist bisher unbekannt. Zu den weitergegebenen Daten gehören Name, Profilbild, Geschlecht, Verbindungen zu Freunden und Gruppen sowie mit Freunden geteilte Inhalte.
Und das soll so funktionieren: Die personenbezogene Daten werden automatisch an Websites weitergegeben, wenn man diese besucht, während man noch auf Facebook angemeldet ist. “Facebook behauptet, dass mit diesen Seiten “gesonderte Vereinbarungen” abgeschlossen werden, um den Schutz der Daten zu gewährleisten”, schreibt diePresse.
Man sollte deshalb immer mal wieder seine Einstellungen überprüfen. Und vor allem muss man bewusst entscheiden, welche Bereiche seiner Person in Social Networks öffentlich machen möchte.
Bis 3. April haben Facebook-Benutzer noch Zeit, ihre Meinung zu dem Vorschlag abzugeben.


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