Wir haben gestern Twitter als “Social Network” bezeichnet. Eine neue Studie zeigt nun, dass Twitter eher ein Kanal für das verbreiten von Nachrichten ist, als ein Social Network, wo “Freunde” einander Meldungen zukommen lassen.
Die Studie von Barracuda besagt, dass im Dezember 2009 73% der Inhaber eines Twitter-Accounts selbst getwittert haben. Lediglich 21% können jedoch als “wirkliche Nutzer” bezeichnet werden. “Wirkliche Nutzer” sind gemäss der Definition von Barracud User, die mindestens 10 Followers haben, selbst mindestens zehn Twitterern selbst folgen und welche mindestens 10 Nachrichten über Twitter abgesetzt haben.
Die Autoren kommen aufgrund der aktuellen Zahlen zum Schluss, dass Twitter eher zu einem Kanal für kurze Hinweise mit Links zur eigentlichen Information wird.
Ein Hinweis für diese Annahme ist die Motivation, weshalb zumeist ein Twitter-Account eröffnet wird: Es geht darum, irgendwelchen Stars oder berühmten Leuten wie beispielsweise Obama zu folgen und nicht, um sich den Freunden auszutauschen wie auf Facebook.


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